Ein verfallenes armenisches Kloster aus dem 4. Jahrhundert in der Republik Kirgistan könnte die letzte Ruhestätte des Apostels Matthäus sein. Dies ist die These des Archäologen und Vizepräsidenten der kirgisischen Akademie der Wissenschaften, Vladimir Ploskych.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Mittwoch, 15. Dezember 2010
BBC sendet einen Tag lang die Bibel
Rund 400 Jahre nach dem ersten Druck der King-James-Bibel in London will der britische Radiosender BBC Radio 4 einen Tag lang nur Lesungen aus dem historischen Werk senden.
Sonntag, 5. Dezember 2010
Advent, Advent….
Und trotzdem Weihnachten – Wilhelm Busch
Das Hörbuch in vier Teilen ist gelesen von seinem Schwiegersohn Hans Werisch- Wilhelm Busch - Und trotzdem Weihnachten Teil 1
- Wilhelm Busch - Und trotzdem Weihnachten Teil 2
- Wilhelm Busch - Und trotzdem Weihnachten Teil 3
- Wilhelm Busch - Und trotzdem Weihnachten Teil 4
Zum herunterladen mit der rechten Maustaste auf einen Teil klicken und “Speichern unter….” auswählen.
Mittwoch, 3. November 2010
Wenn Gott einen Mann ins Gefängnis steckt …
Unser Seemannsmissionar Felix Henrichs (Foto / Rotterdam, Niederlande) schickte uns diesen eindrucksvollen Bericht:
Im Mai ist ein philippinischer Seemann hier in Rotterdam wegen Drogenschmuggels verhaftet worden. Man habe ihn mit sechs Kilogramm Kokain aus Kolumbien erwischt. Ich wurde angefragt, ob ich dem Mann nicht seelsorgerlich beistehen könne? Nachdem ich herausgefunden hatte, in welcher Haftanstalt der Filipino einsaß, besuchte ich ihn mehrmals. Als ich Emerson (Name geändert) das erste Mal begegnete, war er sehr aufgewühlt. Er beteuerte fest, unschuldig zu sein. Jemand habe ihn gezwungen, die Drogen mitzunehmen. Er erzählte von seiner Familie. Emerson ist verheiratet, sie haben zwei Kinder. Außer seinem kleinen Gehalt als Seefahrer haben sie kein Einkommen. Weiterlesen….
Quelle: DMG
Mittwoch, 29. September 2010
Nikolaikirche Potsdam feiert Abschluss der Sanierung
Potsdam (epd). Der Abschluss der Sanierung der Nikolaikirche in Potsdam wird am Sonntag mit einem Dankgottesdienst gefeiert. Die Fassade des klassizistischen Bauwerks, das zu den bedeutendsten Arbeiten des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) zählt, wurde seit 2002 für mehr als sechs Millionen Euro erneuert.
Die Nikolaikirche wurde 1837 eingeweiht, aber erst 13 Jahre später endgültig fertiggestellt. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Denkmal zerstört und in der DDR bis 1981 wieder aufgebaut. Die Bundesregierung hat die Nikolaikirche als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft.
Die Fassadensanierung in den vergangenen Jahren wurde unter anderem mit Zuschüssen des Bundes, der evangelischen Landeskirche, der Stadt Potsdam und verschiedener Stiftungen sowie durch einen Kredit finanziert. Die Gemeinde hat sich dafür für rund 30 Jahre bei zwei Kirchengemeinden in Westdeutschland verschuldet.
Quelle: Evangelischer Pressedienst
Sonntag, 26. September 2010
Von der Stadtmaus und der Feldmaus
Eine Stadtmaus ging spazieren und kam zu einer Feldmaus. Die tat sich gütlich an Eicheln, Gersten, Nüssen und woran sie konnte.
Aber die Stadtmaus sprach: "Was willst du hier in Armut leben! Komm mit mir, ich will dir und mir genug schaffen von allerlei köstlicher Speise."
Die Feldmaus zog mit ihr hin in ein herrlich schönes Haus, darin die Stadtmaus wohnte, und sie gingen in die Kammern, die voll waren von Fleisch, Speck, Würsten, Brot, Käse und allem. Da sprach die Stadtmaus: "Nun iß und sei guter Dinge. Solcher Speise habe ich täglich im Überfluß."
Da kam der Kellner und rumpelte mit den Schlüsseln an der Tür. Die Mäuse erschraken und liefen davon. Die Stadtmaus fand bald ihr Loch, aber die Feldmaus wußte nirgends hin, lief die Wand auf und ab und gab schon ihr Leben verloren.
Da der Kellner wieder hinaus war, sprach die Stadtmaus: "Es hat nun keine Not, laß uns guter Dinge sein."
Die Feldmaus antwortete: "Du hast gut reden, du wußtest dein Loch fein zu treffen, derweil bin ich schier vor Angst gestorben. Ich will dir sagen, was meine Meinung ist: bleib du eine Stadtmaus und friß Würste und Speck, ich will ein armes Feldmäuslein bleiben und meine Eicheln essen. Du bist keinen Augenblick sicher vor dem Kellner, vor den Katzen, vor so vielen Mäusefallen, und das ganze Haus ist dir feind. Von alldem bin ich frei und bin sicher in meinem armen Feldlöchlein."
Wer reich ist, hat viel Sorge.
Bildquelle: fabelnundanderes.at
Donnerstag, 23. September 2010
Interview mit Gott
Ich träumte, ich hätte ein Interview mit Gott:
„Du möchtest also ein Gespräch mit mir?“ fragte Gott. „Wenn du Zeit hast!“, sagte ich.
Gott lächelte: „Meine Zeit ist die Ewigkeit. Welche Frage würdest du mir gerne stellen?“
„Was erstaunt dich am meisten an den Menschen?“
Gott antwortete:„Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, und sich dann danach sehnen, wieder Kinder sein zu können. Dass sie, um Geld zuverdienen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und dann ihr Geld dafür ausgeben, wieder gesund zu werden. Dass sie durch die ängstlichen Blicke in ihre Zukunft das Jetzt vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben. Dass sie leben. Als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie nie gelebt.“
Gott nahm meine Hand und wir schwiegen gemeinsam eine Weile. Dann wollte ich wissen: „Was möchtest du, dass deine Kinder lernen?“
Gott antwortete mit einem Lächeln:„Dass man niemanden veranlassen kann, jemanden zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden. Dass es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen. Dass eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat. Sondern vielleicht das wenigste braucht. Dass es nur einige Sekunden braucht, einem Menschen tiefe Wunden zuzufügen, jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen. Dass Vergebung durch gelebtes Vergeben geschieht. Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können und es unterschiedlich sehen. Dass es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben. Und dass ich hier bin. Immer.“
Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgeht, der nur nachts träumt.