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Sonntag, 16. Januar 2011

Hauptrollen verpasst - Fehlgriffe von Schauspieler-Grössen

Sean Connery als Gandalf, Julia Roberts als Star in «Schlaflos in Seattle» und Will Smith als Neo in «Matrix»? Nein, denn diese Stars erkannten das Potential dieser Rollen nicht und winkten ab. Von Nachahmung ist dringend abzuraten.

Ur-James-Bond Sean Connery «verfehlte» in den letzten Jahren gleich zwei grosse Missionen. Schottlands gewichtigster Hollywood-Export lehnte die Rolle des Gandalf in «Herr der Ringe» ab, ebenso wie den Dreiteiler «Matrix» (als Morpheus).

Um nicht noch einen Leinwand-Hit zu verpassen, spielte er 2003 in der Comic-Verfilmung «Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen» mit. Der 78-Millionen-Dollar-Streifen fand beim Publikum jedoch keine Gunst, und der Oscar-Preisträger zog sich aus dem Filmgeschäft weitgehend zurück; ausgenommen zwei Engagements als Synchronsprecher für ein Computerspiel (2005) und einen Animationsfilm (2010).

Bundespräsident warnt vor DDR-Verklärung

Berlin (idea) - Vor einer Verklärung der Diktatur in der DDR hat Bundespräsident Christian Wulff gewarnt. Es sei „erschreckend, wie verklärend viele heute rückblickend auf die DDR schauen und die Menschenrechtsverletzungen, die Unfreiheit einfach ausblenden“, sagte er Presseberichten zufolge bei der Eröffnung einer neuen Dauerausstellung der Stasi-Unterlagenbehörde am 15. Januar in Berlin.

Es habe in der DDR natürlich auch normalen Alltag gegeben, so Wulff. In diesem seien die Mitarbeiter der Staatssicherheit aber eben immer präsent gewesen. Der Bundespräsident rief die Menschen, insbesondere junge Leute dazu auf, sich die Ausstellung anzusehen. Wer dies tue, der werde erschrecken, wie systematisch die Stasi über vier Jahrzehnte in das Leben von hunderttausenden Menschen eingegriffen habe und mit welch perfiden Methoden sie Paare, Familien, Freundschaften, berufliche Pläne und damit letztlich ganze Leben zerstört habe.

Quelle: Idea

Montag, 3. Januar 2011

Ministerin Schröder betet jeden Tag

Frankfurt a.M. (epd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) betet nach eigener Aussage täglich. "Ich habe früher mit meiner Mutter jeden Abend gebetet, und das mache ich für mich heute noch", sagte die 33-Jährige dem evangelischen Monatsmagazin "chrismon" (Januar-Ausgabe). Gott gebe es für sie seit der frühesten Kindheit.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Kauder: "Wir lassen verfolgte Christen nicht allein"

kauder005_podcast_400kleinGastbeitrag - Am Freitag berät der Bundestag über einen Antrag der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP mit dem Titel "Religionsfreiheit weltweit schützen". In den vergangenen Monaten hat sich die Lage der Christen im Irak weiter zugespitzt und auch in Europa bleibt die Verwirklichung der Religionsfreiheit in der Türkei unbefriedigend, argumentiert die die CDU/CSU-Fraktion. Vertreter der Kirchen werden zu Gast sein. CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder erklärt auf evangelisch.de, warum die Fraktion diesen Antrag stellt.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Advent, Advent….

Und trotzdem Weihnachten – Wilhelm Busch

Das Hörbuch in vier Teilen ist gelesen von seinem Schwiegersohn Hans Werisch
Zum herunterladen mit der rechten Maustaste auf einen Teil klicken und “Speichern unter….” auswählen.

Montag, 15. November 2010

Angela Merkel als CDU-Vorsitzende bestätigt

Parteitag - Angela Merkel will ihrer Partei Selbstbewusstsein einimpfen. Nach dem schwarz-gelbem Holperstart ist Aufbauarbeit nötig. Die Kanzlerin und Parteichefin betonte in ihrer Rede beim Karlsruher Parteitag auch die christlichen Wurzeln der CDU. Der Parteitag dankt mit Riesenapplaus und bestätigt die Vorsitzende anschließend im Amt.

Bildquelle: Tagesschau

Bei der Wahl am Montagnachmittag erhielt Merkel nach Parteiangaben 90,4 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Vor zwei Jahren war sie mit 94,8 Prozent im Amt bestätigt worden. Merkel führt die CDU seit April 2000. In Karlsruhe schwor die Kanzlerin ihre Partei mit scharfen Attacken auf SPD und Grüne sowie einem eindringlichen Appell zur Geschlossenheit auf das Superwahljahr 2011 ein. "Die SPD ist auf der Flucht vor der Realität, sie verspielt damit ihren Auftrag als zweite Volkspartei in Deutschland", sagte sie. Weiterlesen….

Quelle: evangelisch.de

Donnerstag, 11. November 2010

Norbert Lammert übersetzt Vaterunser

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat eine eigene Übersetzung des Vaterunser veröffentlicht. Seine Übertragung des bekanntesten Gebets der Bibel in moderne Worte wurde von dem Komponisten Stefan Heucke für einen Chor vertont. Die Uraufführung findet am Freitag in Bochum statt.

Die Übertragung setze wichtige Akzente und stelle Bekanntes behutsam infrage, so Stefan Heucke, langjähriger Freund Lammerts, in der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Während es in der allgemein gebräuchlichen ökumenischen Fassung beispielsweise heißt "Dein Reich komme, dein Wille geschehe" überträgt Lammert: "Dein Reich kommt, wenn dein Wille geschieht". Dadurch solle die Verantwortung des Menschen verdeutlicht werden, selbst etwas zu tun, erklärt Heucke. Die Passage "Und vergib uns unsere Schuld" erweitert Lammert: "Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen." Weiterlesen….

Quelle: Pro Medienmagazin

Donnerstag, 4. November 2010

Der Glaube eines Philosophen

Auch über Philosophen erfährt man gern Persönliches. Zum Beispiel, ob dieser oder jener atheistische Denker sich auf dem Totenbett nicht doch noch zu einer Religion bekannt hatte. Bei John Rawls machte man posthum eine entsprechende Entdeckung.

Jetzt, wo die Wiederkehr der Religion ausgerufen wird, fragt man sich, woran die Denker des «Jahrhunderts der Extreme» im Grunde ihres Herzens geglaubt haben, räsonniert das «Deutschlandradio». John Rawls, der einflussreichste politische Theoretiker des 20. Jahrhunderts, hatte sich jedenfalls in keinem seiner publizierten Werke systematisch mit Fragen der Religion auseinandergesetzt. Auch darüber, wie er es persönlich mit dem Glauben hält, wurde stets Diskretion bewahrt. Weiterlesen…

Quelle: Jesus.ch

Dienstag, 12. Oktober 2010

Kristina Schröder im Interview über Deutschlandfeindlichkeit

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht Bundesfamilienministerin Kristina Schröder über Deutschenfeindlichkeit.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Frau Ministerin, haben Sie je Deutschenfeindlichkeit erlebt?

Kristina Schröder: Ja, in Mails und Briefen. Als Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe ich mich regelmäßig zum Thema Islamismus geäußert. Dabei wurde ich mehrmals als "deutsche Schlampe" beschimpft.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Wie weit verbreitet ist das Phänomen Deutschenfeindlichkeit?

Kristina Schröder: Es gibt bisher kaum Untersuchungen. Eine jüngste Studie besagt, dass knapp ein Viertel der befragten ausländischen Jugendlichen Deutsche beschimpft und ein Teil davon sogar geschlagen hat, nur weil sie Deutsche sind. Fremdenfeindlichkeit geht häufig einher mit den sogenannten Gewalt legitimierenden Männlichkeitsnormen. Und die finden wir überproportional bei türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen, aber auch bei rechtsextremistischen. Weiterlesen….

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Montag, 4. Oktober 2010

Cacau wird Integrationsbotschafter

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Stuttgarter Nationalspieler Cacau zum Integrationsbotschafter ernannt. Der Stürmer soll sich in dieser Funktion künftig in besonderer Weise für ein toleranteres, vorurteilsfreies Miteinander einsetzen, teilte der DFB am Montag mit. Cacau, der 1999 als 18-Jähriger aus Brasilien nach Deutschland kam, ist bekennender Christ.
Für ihn sei es eine besondere Herausforderung, seinen Glauben in den Profifußball zu tragen, hatte er im Juni in einem Interview mit "Welt online" erklärt. Er wolle auch in dieser Umgebung "ein Licht" sein und "zeigen: Es geht auch hier." Darüber hinaus ergänzte er: "Und nicht nur reden, sondern danach leben. Vorbild sein, das ist wichtig." Weiterlesen….

Quelle: Pro Medienmagazin
Bildquelle: fussball-gott.com

Montag, 27. September 2010

Necla Kelek: "Der Islam ist in sich widersprüchlich"

Die deutsche Islamkritikerin Necla Kelek hat den deutschen Politikern "Gedankenfeigheit" in der Debatte um die Thesen von Thilo Sarrazin vorgeworfen. Einerseits lehnten sie dessen Buch ab, andererseits griffen sie das Thema Integration nun auf. Der Islam sei "in sich widersprüchlich" und unterscheide nicht zwischen Politik und Glaube, warnte Kelek zudem in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

"Die reflexhafte und einhellige Ablehnung des Buches durch alle Parteien von der Regierung bis zu Linken ist schon einzigartig", wundert sich die Sozialwissenschaftlerin. "Nachdem man den Autor arbeitslos gemacht hat, folgt die zweite Überraschung. Plötzlich reden sich alle Politiker das schlechte Gewissen in Sachen Integration von der Seele, um zu beweisen, dass sie jemanden wie Sarrazin nicht brauchen." Kelek hatte Sarrazin bei seinen Thesen unterstützt und ihm bei der Präsentation des Buches "Deutschland schafft sich ab" vor vier Wochen in Berlin zur Seite gestanden.

Die Bundesregierung habe "in Wochenfrist einen Integrationsplan aus dem Hut gezaubert", und auf einmal höre man den SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel von strengen Strafen für Integrationsverweigerer reden, so Kelek. Die in Anatolien geborene Frauenrechtlerin kritisierte, dass sich die "Mitverursacher der Integrationskrise", Migrationsforscher, Islamfunktionäre und politische Sozialarbeiter, jetzt "wegducken und nur darauf warten, dass sich die Aufregung legt, um in ein paar Wochen an die Fleischtöpfe der Integrationsetats zurückzukehren". Weiterlesen….

Quelle: Pro Medienmagazin

Sonntag, 26. September 2010

SWR Interview mit Sabatina James

Sabatina James, auch Sabatina (* 1982 in Dhedar, Pakistan) ist eine österreichisch-pakistanische Bestsellerautorin und bekannte Konvertitin vom Islam zum Christentum.
Sabatina James lebte bis zu ihrem zehnten Lebensjahr mit ihrer Familie im pakistanischen Dhedar, als ihr Vater ihre Familie mit ins österreichische Linz nimmt. Sabatina integriert und assimiliert sich schnell in der österreichischen Gesellschaft, was bei ihren Eltern auf Intoleranz stößt, da diese Österreich nur als provisorischen Aufenthaltsort verstehen. Da Restriktionen gegen ihre Tochter nicht mehr reichen, beschließt die Familie, Sabatina in Lahore mit ihrem Cousin zu verheiraten. Als diese sich nicht den Anordnungen fügt, lassen ihre Eltern sie in Pakistan zurück, wo sie von ihrer Tante in eine Madrasa geschickt wird. Nachdem ihr Wille gebrochen ist, willigt sie der Verlobung mit ihrem Cousin ein und ist dessen Sexualität ausgeliefert. Sabatina James beschreibt in einem Buch eine Zeremonie einer Verlobung, nach der ihr erlaubt wird, nach Österreich zurückzukehren.

Der Fall erregte überregionales Aufsehen.

Heute ist sie Botschafterin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und hat - als erklärte Konvertitin zum christlichen Glauben und damit Apostatin - 2006 ihre Hilfsorganisation Sabatina e.V. für die Gleichberechtigung muslimischer Frauen ins Leben gerufen.

Den Namen James nahm Sabatina nach ihrer Konversion zum Christentum an.

Sabatina war neben Königin Noor von Jordanien Laudatorin der Women’s World Awards 2009 in Wien.

Sabatina wurde 2009 bei einem Modelcasting von Kanjo Také als das neue Gesicht der Arko ausgewählt.

Quelle: Wikipedia 

Ein wirklich hörenswertes Interview.

 

Teil I

 

Teil II

 

Teil III

Donnerstag, 23. September 2010

Interview mit Gott

Ich träumte, ich hätte ein Interview mit Gott:
„Du möchtest also ein Gespräch mit mir?“ fragte Gott. „Wenn du Zeit hast!“, sagte ich.
Gott lächelte: „Meine Zeit ist die Ewigkeit. Welche Frage würdest du mir gerne stellen?“
„Was erstaunt dich am meisten an den Menschen?“
Gott antwortete:„Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, und sich dann danach sehnen, wieder Kinder sein zu können. Dass sie, um Geld zuverdienen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und dann ihr Geld dafür ausgeben, wieder gesund zu werden. Dass sie durch die ängstlichen Blicke in ihre Zukunft das Jetzt vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben. Dass sie leben. Als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie nie gelebt.“

Gott nahm meine Hand und wir schwiegen gemeinsam eine Weile. Dann wollte ich wissen: „Was möchtest du, dass deine Kinder lernen?“
Gott antwortete mit einem Lächeln:„Dass man niemanden veranlassen kann, jemanden zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden. Dass es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen. Dass eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat. Sondern vielleicht das wenigste braucht. Dass es nur einige Sekunden braucht, einem Menschen tiefe Wunden zuzufügen, jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen. Dass Vergebung durch gelebtes Vergeben geschieht. Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können und es unterschiedlich sehen. Dass es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben. Und dass ich hier bin. Immer.“
Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgeht, der nur nachts träumt.

Edgar Allan Poe (1809-1849) Der kleine Prinz – Interview mit Gott

Donnerstag, 16. September 2010

Zitat

Wenn ein Volk gottlos wird, dann sind…

  • Regierungen ratlos
  • Politiker charakterlos
  • Beratungen ergebnislos
  • Schulden zahllos
  • Lügen grenzenlos
  • Sitten zügellos
  • Ehen bindungslos
  • Mode schamlos
  • Aussichten hoffnungslos

Antoine de Saint-Exupéry

Mittwoch, 15. September 2010

Gottes Apotheke: Alte Hausmittel

Gibt es ein Naturrezept gegen Kopfschmerzen? Was hilft bei geschwollenen Augenlidern? Was hat Meerrettich mit Husten zu tun? In Gesundheitsfragen kennt Hademar Bankhofer sich bestens aus. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Dressel zeigt der Medizinjournalist wie reichhaltig Gottes Apotheke an Heilmitteln ist.

Die Sendungen im September im Überblick:

Quelle: BibelTV

Sonntag, 12. September 2010

Erika Steinbach im Interview

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Welt am Sonntag: Sie wollen sich aus dem CDU-Vorstand zurückziehen, weil sie sich dort nur noch als „Alibi-Konservative“ fühlen. Das klingt nicht, als sähen Sie in der Union noch eine große Zukunft für sich.

Steinbach: Tatsächlich bin ich sehr enttäuscht. Bestimmte konservative Werte und Lebensmodelle werden von der CDU nicht mehr deutlich genug nach außen getragen. Dabei fordern die Wähler genau das: In meinem Wahlkreis in Frankfurt erlebe ich ständig, wie sehr man sich wünscht, wir würden unsere Wertvorstellungen stärker artikulieren. Ich will niemandem in der Union absprechen, dass er konservative Werte in sich trägt. Im Gegenteil: Viele Abgeordnete leben konservative Werte. Aber nach außen werden sie verschleiert, verbrämt, nicht ausgesprochen. Das halte ich für eine gefährliche Entwicklung in meiner Partei.

Welt am Sonntag: Was fehlt Ihnen denn konkret?

Steinbach: Die Union hat jahrelang gefordert, dass die Beherrschung der deutschen Sprache eine entscheidende Voraussetzung für Einwanderung ist. Dafür wurden wir beschimpft und verächtlich gemacht. Roland Koch hat das im Wahlkampf thematisiert und wurde von den Medien fast an die Wand genagelt. Dennoch haben wir das durchgestanden und auch durchgesetzt.

Welt am Sonntag: Sind Sie dann nicht zufrieden?

Steinbach: Nein, denn die Parteiführung hat im Umgang mit Thilo Sarrazin die elementare strategische Fehlentscheidung getroffen, gemeinsam mit der Linken auf den Mann einzudreschen. Dabei hat doch die Union genau wie Sarrazin die Probleme der Integration immer thematisiert! Wir hätten also signalisieren müssen: Was Sarrazin anspricht, ist unser Thema. Die Grünen und die Sozialdemokraten wollen das nicht hören, wir schon.

Welt am Sonntag: Stattdessen wurde Sarrazin von vielen wichtigen Unionspolitikern attackiert. Lagen die alle falsch?

Steinbach: Er ist von Politikern aller Parteien, einschließlich der Union, zur Schnecke gemacht worden. Viele unserer Wähler haben daraus geschlossen: Die Unionspolitiker wollen gar nicht mehr, dass die Missstände behoben werden. Wir können uns als Konservative doch nicht den Ton der linken Schickeria zu eigen machen.

Welt am Sonntag: Wie klingt der denn?

Steinbach: Die Linken sagen, dass man über diese Probleme nicht reden darf, weil das ausländerfeindlich sei. Und dass bestimmte Probleme, wenn überhaupt, nur mit Samthandschuhen angefasst werden dürfen. Aber in einer Demokratie sollten Denk- und Sprechverbote nicht möglich sein. Ich finde es bedenklich, dass man inzwischen sogar angegriffen wird, wenn man simple Fakten benennt.

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Quelle: Welt-Online

Die Frau wäre etwas für einen Minister-Posten. Und die von der Leyen absägen.

Samstag, 11. September 2010

Zitat

“Eine Zeitung die so unappetitlich ist dass man toten Fisch beleidigt wenn man ihn darin einwickelt.”
Volker Pispers

Steinbach weist Vorwurf der Geschichtsfälschung zurück

Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach (CDU) hat den Vorwurf der Geschichtsklitterung gegen sie und andere führende Mitglieder ihres Verbandes energisch zurückgewiesen.

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Steinbach bekannte sich aber klar zur deutschen Kriegsschuld. «Jeder im Lande hier weiß, wer den Zweiten Weltkrieg begonnen hat», sagte sie. «Hitler hat die Büchse der Pandora geöffnet.» Allerdings dürfe auch keine Barbarei durch eine andere gerechtfertigt werden, sagte sie im Hinblick auf die Vertreibung Deutscher. «Menschenrecht mit zweierlei Maß zu messen ist paradox an sich.» Auch für die deutschen Opfer des Zweiten Weltkriegs und seiner Folgen würden die Menschenrechte «unabdingbar, uneinschränkbar und unrelativierbar» gelten.

….

Die führenden Mitglieder des BdV seien «durch und durch Demokraten, und zwar alle», betonte Steinbach. «Ich lasse sie nicht einfach hier stigmatisieren.» Besonders scharf griff sie die Grünen an: Wenn die Fraktionsvorsitzende Renate Künast und der Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck nun «groß die Klappe aufreißen», könne sie ihnen nur empfehlen, «die antidemokratischen und gewaltgeprägten Lebensläufe mancher Spitzenpolitiker ihrer Grünen-Partei aufzuarbeiten und Bescheidenheit und Demut» zu üben. Alleslesen…

Quelle: Welt-Online

Montag, 6. September 2010

Merkel: "Integration sachlich diskutieren"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Gespräch mit der türkischen Zeitung "Hürriyet" das Thema Integration als "eines der wichtigsten Themen unserer Zeit" bezeichnet. Zugleich forderte sie, dass man das Thema "sachlich diskutieren" müsse. Diskussionsformen, die andere ausgrenzen und verletzen, sind dafür nicht geeignet. Merkel: "Das erschwert die Integration anstatt sie zu fördern."

Auf Deutschland komme in den nächsten Jahren eine Schlüsselaufgabe zu, die Zuwanderer aktiv in unsere Gesellschaft hinein zu holen, sagte die CDU-Vorsitzende. Ziel müsse sein, "dass Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Zuwandererfamilien am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben können", so Merkel weiter. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, dass die Zuwanderer dies wollen und sich aktiv darum bemühen. "Das Zusammenleben ist ein Geben und Nehmen", betonte Merkel.

Die Union habe in den vergangenen Jahren vielfältige Erfolge in der Integrationspolitik erzielen können. Als großen Schritt bezeichnete sie beispielsweise die Aufstellung des Nationalen Integrationsplans und die Sprachförderung von Zuwanderern, an der bislang mehr als 600.000 Menschen teilnahmen. Nur durch das Erlernen der deutschen Sprache könne erfolgreiche Integration gelingen. Angela Merkel: "Am wichtigsten sind das Erlernen der deutschen Sprache, Bildung, Ausbildung und die Integration in den Arbeitsmarkt."

Auch CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe forderte eine sachliche Debatte zum Thema Integration. Es sei an der Zeit, "dass wir uns endlich dem eigentlichen Thema widmen. Es geht nicht um die Person Sarrazin, sondern um eine der wichtigsten Herausforderungen, vor der unsere Gesellschaft steht: nämlich die hier lebenden Migranten gut zu integrieren." Trotz aller Erfolge in Sachen Integration gebe es noch einiges zu tun. "Wir wissen aber auch, dass es Missstände gibt, die in der Bevölkerung für Unzufriedenheit sorgen. Diese nehmen wir sehr ernst", bekräftigte der CDU-Generalsekretär.

Quelle: Angela Merkel

Sonntag, 5. September 2010

Zitat

“Der Mensch ist so groß, dass seine Größe sich selbst darin zeigt, dass er sein Elend erkennt. Ein Baum erkennt nicht sein Elend. Freilich es ist wahr, das ist ein Elend sein Elend zu erkennen, aber es ist auch eine Größe zu erkennen, dass man elend ist. So beweist alle dieses Elend seine Größe, es ist ein Elend eines großen Herrn, eines entthronten Königs.”
Blaise Pascal