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Donnerstag, 13. Januar 2011

Apostel Matthäus in Kirgistan begraben?

Ein verfallenes armenisches Kloster aus dem 4. Jahrhundert in der Republik Kirgistan könnte die letzte Ruhestätte des Apostels Matthäus sein. Dies ist die These des Archäologen und Vizepräsidenten der kirgisischen Akademie der Wissenschaften, Vladimir Ploskych.

Samstag, 8. Januar 2011

Stephen Hawking und Gott

Professor John C. Lennox, Oxford

In seinem neuesten Buch, „Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums“ stellt der berühmteste aller Physiker, Stephen Hawking (zusammen mit seinem Koautor Leonard Mlodinow) den Glauben an die göttliche Erschaffung des Universums infrage. Ihm zufolge liefern die Gesetze der Physik, nicht der Wille Gottes, die wirkliche Erklärung dafür, wie das Leben auf der Erde entstand. Der Urknall, argumentiert er, sei die unausweichliche Konsequenz aus diesen Gesetzen: „Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird das Universum sich selbst aus dem Nichts erschaffen.“

Hawking behauptet: „Spontane Schöpfung ist der Grund dafür, dass es etwas gibt und nicht nichts, dass das Universum existiert, dass wir existieren.“ Die Folge: „Es ist nicht nötig, einen Gott heraufzubeschwören, der das blaue Zündpapier in Brand und das Universum in Gang setzt.“

Hawkings Argument ist keineswegs neu. Wissenschaftler stellen schon seit vielen Jahren ähnliche Behauptungen auf, nach denen die überwältigende Komplexität der Welt durch die ausschließliche Bezugnahme auf den Grundstoff des Universums (Masse/Energie) oder auf physikalische Gesetze wie die Schwerkraft erklärt werden kann.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Noch besser als schon bekannt: das Linsenauge

linsenauge2 Eines der beliebtesten Beispiele von vermeintlichen Konstruktionsfehlern der Lebewesen ist das Linsenauge der Wirbeltiere. Trotz atemberaubender Fortschritte im Verständnis des Aufbaus der Funktionsweise der Retina (Netzhaut) hält sich die Meinung der Fehlerhaftigkeit hartnäckig – mittlerweile gegen besseres Wissen! Hintergrund ist die inverse Lage der Netzhaut, die dazu führt, dass das Licht vor dem Auftreffen auf die lichtempfindliche Seite der Netzhaut einige Nervenfasern durchqueren muss, die von den Netzhautzellen in Richtung Glaskörper abgehen. Die abgehenden Nervenendigungen werden am blinden Fleck zum Sehnerv gebündelt, was dazu führt, dass ein kleiner Teil des Augenhintergrunds kein Licht aufnehmen kann (und daher ein „blinder Fleck“ ist). Hätte man das nicht besser konstruieren können? So wird oft gefragt und es werden entsprechende Behauptungen aufgestellt. Weiterlesen….

Quelle: genesisnet.info

Dienstag, 30. November 2010

Im Vorhinein bereitet

Die Epigenetik wartet mit interessanten Entdeckungen auch für die Schöpfungsforschung auf. Das Genom enthält fertige Variationen desselben Lebewesens.
Eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen Jahre ist die von der Bedeutung des epigenetischen Materials. Diese Anlagerungen an das Genom sind kein nutzloses Relikt einer langen Evolution, wie man glaubte, sondern die Steuerungszentrale des Genoms. Wissenschaftler sprechen dieser Entdeckungen wegen inzwischen vom «postgenomischen Zeitalter». Die Erforschung der Genomsteuerung stelle eine der grössten gegenwärtigen Herausforderungen dar, betonen Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke, die ein Buch über den aktuellen Stand der Forschung herausgegeben haben.*

Ganzer Artikel in factum 8/2010.

Montag, 15. November 2010

Nachhaltige Energie aus Cyanobakterien

Wie kann man die Energieversorgung sichern, wenn natürliche Ressourcen wie Erdöl und Erdgas erschöpft sind? Der Biochemiker Matthias Rögner setzt auf Wasserstoff. Für die Erzeugung des Energieträgers nimmt er die Natur zum Vorbild: „Zunächst müssen wir dazu den Prozess der Photosynthese bis ins Detail verstehen“, sagt der erklärt der Lehrstuhlinhaber für Biochemie der Pflanzen an  der Ruhr-Universität in Bochum. „Dann geht es darum, eine genetisch modifizierte Zelle entwickeln, die den Wasserstoff in großer Menge erzeugt." Als Grundlage sollen Cyanobakterien dienen - auch als Blaualgen bekannt. Wenn er sich nicht gerade mit Photosynthese oder regenerativen Energien beschäftigt, dann zieht es den studierten Biologien und Japanologen in das Land der aufgehenden Sonne. Rögners Frau ist Japanerin.

Vor etwa 3,5 Milliarden Jahre begannen primitive Einzeller, Kohlendioxid und Wasser mit Hilfe von Sonnenlicht in energiereichen Traubenzucker umzuwandeln: Die Photosynthese war geboren. Durch den Prozess der Wasserspaltung entstand Sauerstoff - ein „Abfallprodukt“, das sich in der Atmosphäre anreicherte und damit den Grundstock für komplexeres „Leben“ legte. Die biochemischen Abläufe der Photosynthese sind sehr kompliziert und auf molekularem Niveau bis heute noch nicht vollständig verstanden, obwohl Heerscharen von Forschern sich mit diesem Thema beschäftigen. Weiterlesen….

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Freitag, 12. November 2010

Das Design-Argument in der Diskussion

In der Öffentlichkeit ist es um „Schöpfung“ und „Intelligent Design“ merklich ruhiger geworden. Nach wie vor aber erscheinen national und international Beiträge und Artikel zur Frage nach der Erkennbarkeit Gottes in der Natur und zum Design-Ansatz in der Biologie.

Hansjörg Hemminger, Weltanschauungsbeauftragter der Württembergischen Landeskirche, hat in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung seine Ablehnung von „Intelligent Design“ begründet (Hemminger 2010a). Zuvor hatte er im Frühjahr eine Rezension des Buches „Spuren Gottes in der Schöpfung?“ (http://www.wort-und-wissen.de/si/bio/spurengottes.html) auf der Webseite der AG Evolutionsbiologie veröffentlicht (Hemminger 2010b). Der Autor dieses Buches, Reinhard Junker, hat Hemmingers Argumentation in zwei Artikeln kritisch analysiert. Weiterlesen….

Quelle: GenesisNet

Freitag, 5. November 2010

Honigbienen: Epigenetik als Königinnen-Macher

Der Bienenstaat ist ein extremes Beispiel dafür, wie unterschiedlich sich Organismen einer Art trotz identischer Erbinformationen entwickeln können. Ob aus einer Larve eine Königin oder eine Arbeiterin wird, hängt dabei auch von der Epigenetik ab. Wie Forscher aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg gemeinsam mit australischen Kollegen im Fachmagazin PLoS Biology (2. November 2010, Online-Veröffentlichung) berichten, bestimmen chemische Markierungen im Erbgut - beeinflusst durch die Nahrung -  darüber, ob bestimmte Gene abgelesen werden oder nicht. Bienenköniginnen und Arbeiterinnen unterscheiden sich dabei in der chemischen Markierung von etwa 550 Genen. Die Krebsforscher wählten die Biene als Modell für ihre Forschung an menschlichen Zellen. Denn auch gesunde und Krebszellen teilen das gleiche Genom, entwickeln aber abweichende Eigenschaften.

Der Bienenstaat ist ein faszinierendes Beispiel für strikte Arbeitsteilung und Hierarchie in der Natur. Obwohl alle Staatsangehörige nahezu identisches Erbgut besitzen, sind die Bienenkönigin und ihre Arbeiterinnen äußerlich sehr unterschiedlich: Die große, langlebige Bienenkönigin ist wie eine Eierlegemaschine zeitlebens damit beschäftigt, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Die wesentlich kleineren Arbeiterinnen dagegen sammeln Nahrung, halten den Stock in Ordnung, pflegen und füttern die Brut – sind aber selbst unfruchtbar. Bienenforschern und -züchtern ist schon länger klar, dass allein die Qualität des Futters für die Larven darüber entscheidet, ob aus ihnen einmal eine Königin oder eine Arbeiterin wird. Werden Larven lange Zeit mit einem exquisiten Saft namens Geleé Royale gefüttert, werden sie zu Königinnen. Stehen  hingegen nur Pollen auf dem Speiseplan, entwickeln sich Arbeiterinnen. Weiterlesen….

Quelle: Bundesministerium Für Bildung und Forschung

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bienen lösen mathematisches Problem schneller als Computer

London/ England - Obwohl sie nur über ein Hirn von der Größe eines Grassamens verfügen, lösen Honigbienen das mathematische "Problem des Handelsreisenden" schneller als Computer, die zu dessen Lösung oft mehrere Tage benötigen.

Das im Englischen als "Traveling Salesman Problem" (TSP) bezeichnete Problem besteht darin, eine möglichst kurze Reihenfolge für den Besuch mehrerer Orte zu wählen. Besagte Honigbienen lernen in erstaunlich kurzer Zeit, die kürzeste Route zwischen zufällig gefundenen Blüten zu finden.

Wie Forscher um Dr. Nigel Raine von der " Royal Holloway's School" an der "University of London" in der kommenden Ausgabe des Fachmagazins "The American Naturalist" berichten, lösen Computer das Problem durch den Vergleich der Streckenlängen aller möglichen Routen, um dann schlussendlich die kürzeste Gesamtstrecke zu wählen. Weiterlesen….

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Kritik an Studie zu Rechtsextremismus

….Die Studie über rechtsextremistisches Gedankengut der Deutschen ist bereits zum fünften Mal seit 2002 durchgeführt worden, und jedes mal stieß sie in der Fachwelt auf teilweise vernichtende Kritik. Viola Neu hat im vergangenen Jahr für die christdemokratische Konrad-Adenauer-Stiftung eine Untersuchung zu Rechts- und Linksextremismus in Deutschland vorgelegt, und sie sieht das Ergebnis der Friedrich-Ebert-Studie nicht einmal durch deren eigene Zahlen gedeckt: "Es gibt mal ein kleines Auf, ein kleines Ab, allerdings nichts, wo man einen klaren Trend in Richtung Zunahme oder Abnahme von Extremismus ersehen könnte."…. Weiterlesen….

Quelle: Deutsche Welle

Mittwoch, 20. Oktober 2010

„Die Welt ist voller Religion“

Soziologen schlagen sich damit herum, dass Religion anders als behauptet durch Säkularisierung keineswegs verschwindet. Im Gegenteil. Einer der prominenten Vertreter der Zunft, Peter L. Berger, forderte zur Eröffnung des Deutschen Soziologentags am 11. Oktober in Frankfurt, die Pfingstbewegung endlich als grosse transnationale Kraft zur Kenntnis zu nehmen.

„Säkular eingestellte Menschen fühlen sich angesichts der leidenschaftlich gelebten Formen religiösen Glaubens unbehaglich“, sagte Berger laut der ‚Frankfurter Rundschau‘ vor seiner Zunft. Sie neigten dazu, sie zu ignorieren oder zu pathologisieren. Doch sei die Pfingstbewegung unbestreitbar „die gegenwärtig am schnellsten wachsende religiöse Bewegung der Welt“; sie verursache in den Ländern des Südens „erhebliche soziale Umwälzungen“.

Was seit den Anfängen der Soziologie im wissenschaftsgläubigen 19. Jahrhundert zu bemerken ist, räumte Berger in seinem Vortrag in der Frankfurter Paulskirche selbstkritisch ein: „Im Allgemeinen tun sich Soziologen weiterhin schwer, die Religion aus sich selbst heraus zu verstehen.“ Doch Täuschung helfe nicht: „Wir leben bis auf wenige Ausnahmen in einer durch und durch religiösen Welt. Das nicht wahrhaben zu wollen, heisst, die Welt nicht zu sehen, wie sie ‚wirklich‘ ist.“ Weiterlesen….

Quelle: Jesus.ch

Koalition streitet über Präimplantationsdiagonistik

In der Regierungskoalition aus Union und FDP bahnt sich eine Auseinandersetzung um die Präimplantationsdiagnostik (PID) an. Bundeskanzlerin Angela Merkel vertritt eine restriktive Position. "Aus meiner Sicht sollten wir die Präimplantationsdiagnostik verbieten", sagte Merkel am Wochenende bei einem Kongress der Jungen Union in Potsdam.

Sie hält es für schwierig, bei einer erfolgten Untersuchung die Grenze zu ziehen zwischen einem minder schweren Defekt und einer Krankheit, die einen Schwangerschaftsabbruch legitimiert.
Eine politische Neuregelung der PID ist notwendig geworden, seit der Bundesgerichtshof in Leipzig im Juli 2010 in einem Grundsatzurteil einen Arzt freigesprochen hatte (mehr...), der bei einer künstlichen Befruchtung eine Vorauswahl an Embryonen vorgenommen hatte. Im Embryonenschutzgesetzt von 1991 ist die PID nicht eindeutig geregelt. Weiterlesen….

Quelle: Bundesministerium Für Bildung und Forschung

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Die Behauptung dass die Vögel von Reptilien abstammen ist unbegründet

Die Behauptung der Evolutionstheoretiker, dass die Vögel von Reptilien abstammen und Archaeopteryx dafür ein Beweis sei, ist unbegründet, weil

  1. die herkömmliche evolutionistische Beweismethode, von morphologisch-anatomischer Ähnlichkeit auf Abstammung zu schließen und diese Schlußfolgerung wieder mit dieser Ähnlichkeit zu begründen, ein Musterbeispiel eines circulus vitiosus ist.
  2. Archaeopteryx die wichtigsten Vogelmerkmale (Federkleid, Laufbein etc.) in voller Ausgestaltung bereits besitzt.
  3. die Evolutionstheoretiker nicht in der Lage sind, ihre Thesen experimentell (auch nicht durch vergleichbare empirische Tatsachen) zu verifizieren.
  4. die als "Reptilmerkmale" apostrophierten Strukturen zum Teil bei heute lebenden Vögeln (vergl. Nilssons Kritik) und zum anderen bei den übrigen Wirbeltierklassen genauso vorkommen, - mithin die Bezeichnung "Reptilmerkmale" die Ableitung von Reptilien bereits voraussetzt.
  5. die Evolutionisten es fertig bringen, aufgrund der unter 1) aufgeführten "Beweismethode" Archaeopteryx z. Zt. von [mindestens] fünf verschiedenen Reptilgruppen mit derselben Sicherheit abzuleiten (je nach 'Geschmack' des Spezialisten). Überspitzt formuliert kann nicht ein Vogel fünf verschiedene Elternpaare gehabt haben.
  6. der Begriff "Mosaikevolution" die Evolutionstheoretiker in größte Verlegenheit bringt: Zehntausende von Kleinstmutationen, die in 30 Millionen Jahren von 18 Merkmalen ein Drittel total umstrukturieren, während sie die übrigen 12 völlig unangetastet lassen, um darauf die Letzteren aber in einem viel kürzeren Zeitraum ebenfalls ganz und gar umzuwandeln — das sind schon Zufallsmutationen, die gegen den Zufall arbeiten;
  7. wir eine bessere an der Erfahrung orientierte Erklärung in der Hand haben (vergl. Ausführungen zum Thema Bionik, pp. 37 — 39). Die Erfahrung als Maßstab beweist, dass für die Entstehung so ungeheuer komplizierter und fein aufeinander abgestimmter Strukturen, wie sie die Organismen aufweisen, Bewusstsein, Intelligenz und Geist als Ursache ihres Ursprungs unbedingt notwendig sind.

Ganzer Artikel

Quelle: Wolf-Ekkehard Lönnig, Dr. rer. nat., Mutations- und Transposongenetiker
Bildquelle: fossilmuseum.net

Samstag, 25. September 2010

Ein Fuchs, der Eier legt?

Was halten Sie von einem Fuchs, der den Schwanz zwischen den Beinen hindurch an den Bauch klemmt, sich damit Gras und Laub in seine Höhle schleppt, davon ein tiefes weiches Nest baut und dort Eier legt? Oder was halten Sie von einem Fuchs, der pro Tag einige Stunden auf dem Grund des Flusses nach Nahrung taucht, sich vorher aber Augen, Nase, Ohren fest verschließt und trotzdem reichlich Beute findet? – Die Vorstellung finden Sie absurd? Ich nicht.
Allerdings bin ich kein Fuchs, obwohl mein Pelz nicht minder schön und weich ist als der seine! Aber die Größe stimmt nicht ganz. Ich messe nur einen knappen halben Meter vom Kopf bis zur Schwanzspitze. Höhlen grabe ich aber auch, nur befinden sie sich immer in einer Uferböschung. Dort verschlafe ich fast den ganzen Tag. Nur selten aale ich mich, meinen Pelz hingebungsvoll mit der Hinterkralle durchkämmend, in der Sonne. Sie sehen schon, eigentlich ähnele ich dem Fuchs nur von fern.

Mischling als Original
Ich habe aber dafür Ähnlichkeiten mit vielen anderen Tieren. Wenn Sie von daher auf Verwandtschaft schließen wollen, bitte schön! Mein Schwanz sieht aus wie der eines Bibers. Die »Giftzähne« an den Hinterpfoten meines Gatten könnten von einer Viper sein. Die Schwimmhäute zwischen unseren Zehen könnten wir von Fröschen haben und den Schnabel von einer Ente. Letzteres ist übrigens eines unserer wichtigsten Organe – nicht nur wegen des Futters. Ihm verdanke ich meinen Namen: Schnabeltier. Ich lege Eier wie ein Vogel, gebe meinen Jungen aber Milch wie eine Katze. Ich kann schwimmen wie ein Fisch und graben wie ein Maulwurf.

Kein Platz im Stammbaum
Ja, Sie haben recht! Wenn man mich betrachtet, könnte man schon etwas durcheinander kommen. Wo gehören wir denn nun hin – zu den Fischen oder Vögeln, zu den Säugern oder zu den Schlangen? Schließlich haben wir von jedem etwas aufzuweisen. Manche Wissenschaftler behaupten, wir seien eine 150 Millionen Jahre alte Übergangsform zwischen Reptilien und Säugetieren, die nicht so richtig fertig geworden ist. Für das Alter bin ich aber ziemlich modern, finden Sie nicht auch? Die Wissenschaftler, die sich mit mir beschäftigt haben, waren überrascht von meiner supermodernen Ausrüstung und meinen exzellenten Fähigkeiten. Sie können sich das bei einem »so alten« Lebewesen nicht erklären und sind unsicher, an welchen Ast des Stammbaums sie mich hängen sollen. Von solchem Hängen halte ich aber nichts. Ich gehöre in gar keinen Stammbaum, sondern ich betrachte mich als Meisterwerk eines phantasiereichen Künstlers: Gott. Und ich weiß, dass ich nicht die einzige seiner bemerkenswerten Schöpfungen bin. Sie selbst sind ebenso aus seiner Hand hervorgegangen.

In Europa unbekannt
Bis zum 19. Jahrhundert waren wir in Europa völlig unbekannt. Als erste Nachrichten von uns durchdrangen, weigerten sich Wissenschaftler, an die Existenz eines solchen Unikums zu glauben. Sie fürchteten, auf einen Betrug hereinzufallen und vermuteten eher, dass da jemand mit großem Geschick einen Lederschnabel und Schwimmfüße an dem Torso eines Bibers befestigt hätte. Doch uns gibt es wirklich. Wir stammen aus dem östlichen Australien und fühlen uns dort in solchen Strömen und Lagunen zu Hause, wo es noch frisches Wasser gibt.
Ich gestehe schon: Ich hab’s den Forschern schwer gemacht. Wer mich sehen wollte, musste mir bei Nacht ins Wasser folgen. Dort habe ich im Trüben gefischt – mit geschlossenen Augen. Wenn er mich überhaupt zu Gesicht bekam, sah er, wie ich jedes Hindernis geschickt umschwamm, zielsicher auf Garnelen und andere wirbellose Tierchen zuschoss und sie in meinen Backentaschen verstaute. Von außerhalb konnte er dann beobachten, wie ich mit vollen Taschen auftauchte, sie nach und nach ins Maul entleerte und gemütlich auffraß. Auf diese Weise kann ich täglich soviel fressen, wie mein halbes Körpergewicht ausmacht. Können Sie sich vorstellen, wie viel Sie dann täglich an Nahrung zu sich nehmen müssten?

Ein faszinierender Schnabel
Schließlich kam einer von den Forschern auf die Idee, meinen Schnabel genauer zu untersuchen und stellte fest, dass seine weiche Oberfläche mit Tausenden von kleinsten Löchlein gespickt ist. In jede dieser Öffnungen hat mein Schöpfer einen winzigen Ventilstößel eingebaut, der mit einem empfindsamen Nerv gekoppelt ist. Dadurch werden die Tastreize sofort ans Gehirn gesendet, und ich kann stärker reagieren als bei einem Reiz, der von meinen Augen, Ohren oder sonst einem Körperteil kommt. Wenn ich aber nur diese Mechanorezeptoren hätte (wie Wissenschaftler die Reizempfänger nennen), müsste ich unter Wasser erst einmal an jedes Hindernis anstoßen, bevor ich reagieren könnte. Das ist aber nicht der Fall. Die Forscher hatten große Mühe, diesem Geheimnis des Schöpfers auf die Spur zu kommen.
Mein wunderbarer HERR hat zwischen die Tastreiz-Empfänger auf meinem Schnabel eine ganze Menge ähnlicher Gebilde gestreut, die auf elektrische Reize reagieren. Diese Sensoren sind von gewissen Drüsen abhängig, die einen Schleim absondern und deshalb nur unter Wasser funktionieren. Dazu kommen noch spezielle Nervenenden, die ebenfalls auf schwache elektrische Ströme reagieren.
Glauben Sie wirklich, dass solche Raffinessen das Ergebnis von Zufall und Notwendigkeit sind, von Mutation und Selektion oder wie die klugen Wörter sonst noch heißen, die ja nur umschreiben, dass alles irgendwie von selbst entstanden sein soll? Nach meiner Beobachtung bringt der Zufall nichts Bedeutsames zustande, die Mutation fast ausschließlich Dinge, die schädlich für den Organismus sind, und die Selektion wählt sowieso nur aus Vorhandenem aus. Es wird also gar nichts Neues hervorgebracht.
Während des Schwimmens schwinge ich meinen Schnabel zwei- bis dreimal in der Sekunde hin und her. So bekomme ich die feinsten elektrischen Impulse mit, die von den Krebsen und anderem Kleingetier ausgehen und kann sofort auf sie losstürmen.

Ein Thermoanzug zum Tauchen
Eine andere meiner bemerkenswerten Spezialitäten ist die Fähigkeit, meine Körpertemperatur zu regulieren. Ich brauche ja auch im Winter Futter und muss jeden Tage für einige Stunden ins eisige Wasser. Kein anderes Tier würde das so lange aushalten. Mein Schöpfer hat mich aber mit einem haarigen Taucheranzug ausgestattet, der besser gegen Kälte isoliert als das Fell des Eisbären. Außerdem kann ich meine Stoffwechselrate erheblich verändern, sodass auch nach einigen Stunden im eisigen Wasser von annähernd Null Grad Celsius meine Körpertemperatur immer noch 32 Grad beträgt.

Ein gefährliches Gift
Jedes männliche Schnabeltier bekam vom Schöpfer einen bis zu anderthalb Zentimeter großen hohlen Sporn an den Hinterfüßen, der ein starkes Gift enthält. Eine solche Giftspritze ist im ganzen Reich der Säugetiere völlig unbekannt. Das Gift wird von einer im Oberschenkel sitzenden Drüse produziert. Wozu es aber da ist, wissen Ihre Wissenschaftler immer noch nicht so richtig. Die scharfen, nach innen gerichteten Sporne verwendet mein Partner im Kampf mit seinen Geschlechtsgenossen, um unser Revier zu verteidigen.
Das Gift ist sehr stark. Ein Hund stirbt in kurzer Zeit, wenn er mit dem Sporn verletzt wird und zwar an Atem- und Herzstillstand. Ich habe von einem Wissenschaftler gehört, der das Gift in der geringen Dosis von 0,05 Milliliter (1 ml = 1 cm³) an sich selbst testete. Er spritzte es in seinen Unterarm und berichtete später von rasenden Schmerzen.

Mit Schwanz und Füßen
So wie der Schöpfer dem Kamel die Höcker gab, schenkte er mir meinen flachen Schwanz. Als Fettspeicher ist das ein ausgezeichneter Treibstofftank. Außerdem dient er mir beim Schwimmen und Tauchen als Ruder. Und wenn ich an Land bin, kann ich ihn zwischen den Beinen hindurch an den Bauch drücken und damit allerlei nützliche Dinge in meinen Bau schleppen.
Schwimmhäute sind zwar nichts Besonderes, gibt es sie doch auch bei Landtieren und Vögeln. Bei mir aber ist das doch eine besondere Raffinesse: An Land nützen Schwimmflossen bekanntlich wenig. Sie sind eher im Weg und stören beim Laufen. Ich kann sie aber nach innen wegklappen und mit den so freigelegten Fußkrallen bestens laufen, klettern und graben. Meine Wohnung pflege ich nämlich in die steile Uferböschung zu bauen. Dabei mache ich die Eingangsröhren so eng, dass die Wände mir beim Einfahren das Wasser aus dem Pelz pressen. Sie werden doch zugeben: eine praktische Einrichtung.

Eier legen und Junge säugen
Noch etwas: Wenn die Zeit der Paarung für uns gekommen ist, packt das Männchen meinen Schwanz ganz sacht mit seinem Schnabel, und dann schwimmen wir einige Tage lang Tandem im Kreis. Das ist unser Werbe-Ritual. Inzwischen wandern einige vier Millimeter große Eier in meinen linken Eileiter. Dort werden sie von den Samenzellen meines Gatten befruchtet und bekommen eine erste weiche Hülle als Schutz. Die Eier (es sind höchstens drei) wandern dann in meine Gebärmutter, wo sie eine zweite Hülle bekommen. Haben sie dann eine Größe von zwölf Millimetern erreicht, bekommen sie ihre dritte und letzte Umhüllung. Durch diese erstaunlichen Hüllen hindurch werden meine Jungen in der ersten Zeit ernährt – und das ohne Nabelschnur.
Für meinen Nachwuchs gibt es nun aber keinen extra Ausgang. Die zwei oder drei Eier werden durch jene Öffnung hinausgeschoben, die sonst für die Exkremente bestimmt ist. Deswegen ist auch der dreifache Schutz erforderlich. Die klebrigen Eier landen auf meinen Bauch, und ich drücke sogleich den wärmenden Schwanz dagegen. So brüte ich meine Jungen aus.
Auf dem Oberkiefer ließ der Schöpfer meinen Kleinen inzwischen einen winzigen Eizahn wachsen, mit dem sie die weiche, gummiartige Schale aufreißen können. Mein umgeklappter Schwanz hält sie immer noch auf meinem Bauch fest. Zwei Tage später kann ich sie dann mit Milch versorgen. Aber stellen Sie sich vor, ich habe keine Brustwarzen. Die Milch tritt aus einem Milchfeld aus und läuft auf mein Fell. Dort heraus schlürfen meine Jungen sie mit ihren weichen Schnäbelchen.
Übrigens ist meine Milch erstaunlich eisenhaltig (der Eisengehalt ist 60-mal größer als der von Kuhmilch). Das hat der Schöpfer so eingerichtet, weil er wusste, dass die Leber meiner Jungen noch zu klein ist, um einen ausreichenden Vorrat an Eisen speichern zu können.
Bei allem sehen Sie schon: Ich bin kein Urvieh, an dem die Zeit vorüberging. Mein Schöpfer rüstete mich perfekt für das Leben in jener Gegend an der Ostküste Australiens aus, wo ich so gern zu Hause bin.

Quelle: Wenn Tiere reden könnten Autor: Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt u. Karl-Heinz Vanheiden

Donnerstag, 23. September 2010

Statt Kinderlosigkeit künftig Elternlosigkeit?

Statt Kinderlosigkeit künftig Elternlosigkeit? Gewerbsmäßige Kinderproduktion und Reproduktionsmedizin eröffnen neue Perspektiven für die Politik

(MEDRUM) Unaufhaltsam scheint der Fortschritt zu sein, den Wissenschaft und Technik bringen. Die Reproduktionsmedizin könnte es bald möglich machen, die Kinderlosigkeit dieser Gesellschaft zu überwinden. Ein bestimmtes Maß an Elternlosigkeit von Kindern müsste dafür allerdings in Kauf genommen werden.

Ein gewaltiges Problem der deutschen Gesellschaft ist ihre enorme Kinderlosigkeit. Dies hat auch Thilo Sarrazin in seinem Buch “Deutschland schafft sich ab” beschäftigt, das wohl die wenigsten Politiker und Sarrazin-Gegner gelesen hatten, bevor sie Sarrazin förmlich zerrissen. Zu wenig Kinder heißt in der vom Ökonomen Sarrazin benutzten Sprache der Bevölkerungwissenschaft: Die Reproduktionsraten sind zu gering. Trotz Zuwanderung kann Deutschland seinen Bedarf an jungen Menschen nicht befriedigen. Im Durchschnitt liegt die Kinderzahl pro Frau seit vielen Jahren unterhalb von 1,4 Kindern. Der Normbedarf liegt jedoch knapp oberhalb von 2 Kindern. Hinzu kommt, daß die Reproduktionsrate aus Sicht des Bildungsstandes schieflastig ist. Je höher der Bildungsstand von Frauen ist, desto weniger Kinder haben sie. Für Frauen aus bildungsfernen Schichten gilt dies in umgekehrtem Sinne. Dies bereitet sowohl aus sozial- wie aus bildungspolitischer Sicht Schwierigkeiten. Denn Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern verlassen die Schule häufiger ohne Abschluß als ihre Altersgenossen aus gebildetem Milieu und sind weniger gut ins Erwerbsleben integriert. Die damit verbundenen Problemen könnten künftig – theoretisch – auf ganz neuen Wegen gelöst werden: Durch eine bedarfsgerechte “Kinderproduktion”, die auf Eltern verzichtet, wo es zu wenig kinderfreudige Erwachsene gibt. Weiterlesen….

Quelle: Gemeindenetzwerk

Mittwoch, 22. September 2010

Forscher ergründen Symmetriegesetze der Natur

Stuttgart/ Deutschland - Manche Symmetrien mag die Natur, andere offenbar nicht. Oft weisen geordnete Festkörper eine sogenannte sechszählige Rotationssymmetrie auf. Dabei umgeben sich die Atome in einer Ebene jeweils mit sechs Nachbarn, wie man dies von Bienenwaben kennt. Geordnete Materialien mit sieben, neun- oder elfzähliger Symmetrie scheinen in der Natur dagegen nicht vorzukommen. Den Grund hierfür haben nun Forscher der "Universität Stuttgart", des "Max-Planck-Instituts für Metallforschung" und der "TU Berlin" gefunden, als sie versuchten einer Lage geladener Kolloidteilchen mit starken Laserfeldern eine siebenzählige Symmetrie aufzuzwingen: Für die Entstehung geordneter Strukturen sind demnach Keimzellen erforderlich, die in Symmetrien, die die Natur bevorzugt, besonders häufig auftreten.

Atome in Metallen ordnen sich häufig nach einer sechszähligen Rotationssymmetrie an. Daneben existieren andere, kompliziertere Strukturen, etwa mit fünf-, acht- oder zehnzähliger Rotationssymmetrie. "Bemerkenswert ist, dass Materialien mit sieben-, neun- oder elfzähliger Symmetrie in der Natur noch nie beobachtet wurden", erläutert Clemens Bechinger, Professor an der "Universität Stuttgart" und Fellow am "Max-Planck-Institut für Metallforschung". Weiterlesen….

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell

Freitag, 17. September 2010

Forscher befürchten Bewusstseinsveränderung durch neue Technologien

Oxford/ England - Britische Neurowissenschaftler haben zur intensiven Erforschung möglicher Auswirkungen der alltäglichen Nutzung moderner Technologien aufgerufen, für die sie schon jetzt Hinweise gefunden haben wollen und die sie als eine der "größten Bedrohungen der Menschheit" bezeichnen.

Die Neurowissenschaftlerin Susan Greenfield von der "Oxford University" hat sich mit einem Aufruf an die britische Regierung gewandt und mögliche Gefahren, wie sie von modernen Technologien ausgehen könnten, als "größte Bedrohung für die Menschheit nach dem Klimawandel" eingestuft. In ihrer Petition ruft die Wissenschaftlerin Regierungen und private Technologieunternehmen dazu auf, gemeinsam die Auswirkungen von Computerspielen, Internetnutzung und sozialen Online-Netzwerken wie "Facebook" und "Twitter" auf das menschliche Hirn und Bewusstsein zu erforschen. Weiterlesen….

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell

Mittwoch, 15. September 2010

Gottes Apotheke: Alte Hausmittel

Gibt es ein Naturrezept gegen Kopfschmerzen? Was hilft bei geschwollenen Augenlidern? Was hat Meerrettich mit Husten zu tun? In Gesundheitsfragen kennt Hademar Bankhofer sich bestens aus. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Dressel zeigt der Medizinjournalist wie reichhaltig Gottes Apotheke an Heilmitteln ist.

Die Sendungen im September im Überblick:

Quelle: BibelTV

Dienstag, 14. September 2010

Buch macht kluch!!!!

Was letzten Freitag schon durch eine Studie auf Jesus.ch veröffentlicht wurde bestätigt nun auch die Neurowissenschaft.

Regelmäßiges Lesen verbessert laut Forschern nicht nur bei Kindern den Signalaustausch zwischen verschiedenen Hirnregionen. Erwachsene profitieren ebenso davon: Wie Studien zeigen, stärkt Lesen unter anderem die Fähigkeit, geistig in andere Rollen zu schlüpfen und bei der Sache zu bleiben. Senioren, die viel lesen, bleiben länger geistig fit und zeigen seltener Symptome einer Demenz. Wie lässt sich das erklären?

"Die Fähigkeit zu lesen verändert das Gehirn", betont Stanilas Dehaene, Hirnforscher am Collège de France in Paris, im Interview mit Gehirn&Geist. Schon das Entziffern einzelner Wörter aktiviert zahlreiche Gebiete im Denkorgan, vor allem in der linken Hirnhälfte. Beim Lesen von Szenen und Geschichten simuliert das Gehirn das fiktive Geschehen, etwa die Handlungen der Romanfiguren. Beim Lesen von Geschichten simuliert das Gehirn regelrecht das Geschehen: So regt sich beispielsweise vermehrt der prämotorische Kortex, der für höhere geistige Leistungen und Perspektivwechsel wichtig ist, wenn die Romanfigur mit einem neuen Gegenstand hantiert.

Also lest Bücher(zB die Bibel) und last Eure Kids lesen.