Der Konjunkturaufschwung lässt auch die Einnahmen der Rentenversicherung steigen. Insgesamt erhöhten sich die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen binnen Jahresfrist um rund 2,3 Prozent auf 163,7 Milliarden Euro. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Bund mit. Die Finanzreserve der Rentenkasse lag nach vorläufigen Ergebnissen Ende 2010 bei rund 18,5 Milliarden Euro und damit etwa 2,4 Milliarden Euro höher als vor einem Jahr. Die eiserne Reserve kletterte nach den noch vorläufigen Zahlen auf 1,1 Monatsausgaben - den höchsten Stand seit 1993.
Donnerstag, 20. Januar 2011
Aufschwung bringt Rentenkassen Einnahmeplus
Dienstag, 18. Januar 2011
Pharmazie - Die Spätschäden von Contergan
Ein contergangeschädigter Junge fährt am 21. Oktober 1967 in Köln mit einem Spezialdreirad. (AP)
Zwischen 1957 und 1961 vertrieb die Pharmafirma Grünenthal ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, das auch gegen die Schwangerschaftsunruhe wirken sollte. Weil es als sicher galt, nahmen tausende von Schwangeren das Medikament Contergan ein.
Die Folgen sind bekannt. In den 60er Jahren gingen die Bilder der durch Contergan geschädigten Kinder mit den verkürzten Gliedmaßen um die Welt. Mittlerweile sind diese Kinder um die 50 Jahre alt – viele leiden unter überbelasteten Gelenken und geschädigten inneren Organen.
Kristin Raabe berichtet.
Quelle: DRadio Wissen
Montag, 17. Januar 2011
Wikipedia wird immer mieser
Dass es nicht klappt mit einer freien Online-Enzyklopädie weil Interessen-Gruppen jeglicher colouer meinen über so etwas ihren Senf verbreiten zu müssen stellt sich mehr und mehr heraus. Heute zB wollte ich mich über den Begriff “Gelbe Gefahr” informieren und stiess dort in dem Artikel darüber gleich im ersten Satz auf das
Nicht mal ansatzweise wird es belegt dass “die USA” so etwas gemacht haben. Mal davon abgesehen das es “die USA” zu jener Zeit so wie heute noch nicht gab und selbige auch vor der Mitte des letzten Jahrhunderts keine große Rolle in der Weltpolitik gehabt hat. Wahrscheinlich versucht da wieder jemand seine Ressentiments gegen die USA und alles westliche zu platzieren.
Ich für meinen Teil werde Wiki von nun an meiden und auch nicht mehr verlinken. Andere schreiben sachlichere und bessere Artikel die nicht so verlogen sind. Na ja…bald geht denen sowieso das Geld aus und dann hat der Spuk ein Ende.
Sonntag, 16. Januar 2011
Bundespräsident warnt vor DDR-Verklärung
Berlin (idea) - Vor einer Verklärung der Diktatur in der DDR hat Bundespräsident Christian Wulff gewarnt. Es sei „erschreckend, wie verklärend viele heute rückblickend auf die DDR schauen und die Menschenrechtsverletzungen, die Unfreiheit einfach ausblenden“, sagte er Presseberichten zufolge bei der Eröffnung einer neuen Dauerausstellung der Stasi-Unterlagenbehörde am 15. Januar in Berlin.
Es habe in der DDR natürlich auch normalen Alltag gegeben, so Wulff. In diesem seien die Mitarbeiter der Staatssicherheit aber eben immer präsent gewesen. Der Bundespräsident rief die Menschen, insbesondere junge Leute dazu auf, sich die Ausstellung anzusehen. Wer dies tue, der werde erschrecken, wie systematisch die Stasi über vier Jahrzehnte in das Leben von hunderttausenden Menschen eingegriffen habe und mit welch perfiden Methoden sie Paare, Familien, Freundschaften, berufliche Pläne und damit letztlich ganze Leben zerstört habe.
Quelle: Idea
Samstag, 15. Januar 2011
Dioxin-Skandal?
Es wird immer schlimmer. Nein…nicht die Skandale, sondern der Bohai den man darum macht. Das jüngste Beispiel ist der angebliche Dioxin-Skandal. Da tut man mal wieder so als stünde die Menschheit am Abgrund nur weil es Informationen darüber gibt dass giftige Stoffe ins Tierfutter geraten sind. Die Frage wie hoch das Risiko für die Gesundheit des Einzelnen ist interessiert da wohl keinen. Mir jedenfalls ist noch kein Bericht über die tatsächliche Gefährdung zu Gesicht gekommen. Allerdings muss es ja sehr, sehr gefährlich sein wenn die Presse schon sooooo einen Wind darum macht. Wahrscheinlich doppelt so schlimm die die Schweinegrippe! Ho ho ho!
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Ende 2008 ein FAQ zu PCB und Dioxinen in Schweinefleisch aus Irland herausgegeben. Darin steht folgendes….
Wie hat das BfR das gesundheitliche Risiko berechnet? Was ist das Ergebnis der Risikobewertung?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat 23 Untersuchungsergebnisse von belastetem Schweinefleisch aus Irland bewertet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass für Verbraucher keine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung besteht. In 21 Proben haben die Gehalte an dioxinähnlichen PCB und Dioxinen die europäischen Höchstgehalte überschritten. Damit sind die Proben lebensmittelrechtlich als nicht geeignet zum Verzehr anzusehen. ….Etwa 60 Prozent der 23 Proben enthielten Dioxin-Gehalte, die unter diesen Verzehrsbedingungen zu einer Überschreitung der täglichen tolerierbaren Aufnahmemenge (TDI) für Dioxin-Äquivalente führen. Der TDI gibt die Menge eines Stoffes an, die ein Mensch täglich und sein Leben lang ohne erkennbares Gesundheitsrisiko aufnehmen kann. Bei kurzfristigen Überschreitungen des TDI sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. „Kurzfristig“ meint in diesem Fall einen Zeitraum von mehreren Tagen bis zu einem Monat.
Im ungünstigsten Fall, also dem höchsten gemessenen Wert an Dioxin-Äquivalenten, erhöht sich bei einmaligem Verzehr die Hintergrundbelastung mit diesen Verbindungen im menschlichen Körper um etwa drei Prozent. Die Hintergrundbelastung ist die Menge an Dioxin-Äquivalenten, die sich über die Lebensdauer bereits im menschlichen Körper angesammelt hat. Hauptquelle dafür ist der Verzehr von Lebensmitteln. Zum Vergleich: Vor etwa zehn Jahren war die Hintergrundbelastung doppelt so hoch wie heute, das bedeutet um hundert Prozent höher.
Dass sich die derzeitigen Presseberichte mit Zahlen über die Risikobewertung deutlich zurückhalten ist kein Wunder denn zu dem jüngsten Fall steht dort
Die derzeit ermittelten Dioxingehalte für Fleisch von Schweinen und Legehennen sowie von Eiern liegen bei einigen Proben über dem in der Europäischen Union festgelegten Höchstgehalt. Alle anderen analysierten Lebensmittelproben weisen Dioxinkonzentrationen unterhalb der Höchstgehalte auf. Bei den festgestellten Überschreitungen ist jedoch keine unmittelbare gesundheitliche Beeinträchtigung für Verbraucher zu erwarten.
Eine Telefon-Hotline hat das Bundesverbraucherschutzministerium auch schon eingerichtet. Sie ist erreichbar unter der Rufnummer 0228 / 99 529-4000 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Samstag von 8 bis 14 Uhr).
Das wird aber niemanden interessieren. Denn es wäre der größte Skandal wenn es gar kein großer Skandal wäre.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Kauder: "Wir lassen verfolgte Christen nicht allein"
Gastbeitrag - Am Freitag berät der Bundestag über einen Antrag der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP mit dem Titel "Religionsfreiheit weltweit schützen". In den vergangenen Monaten hat sich die Lage der Christen im Irak weiter zugespitzt und auch in Europa bleibt die Verwirklichung der Religionsfreiheit in der Türkei unbefriedigend, argumentiert die die CDU/CSU-Fraktion. Vertreter der Kirchen werden zu Gast sein. CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder erklärt auf evangelisch.de, warum die Fraktion diesen Antrag stellt.
Dienstag, 14. Dezember 2010
Nicht-Christen lieben die Weihnachtsgeschichte
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Radio-Tipp: WDR 5 - Funkhausgespräche
WDR 5 - Funkhausgespräche
09.12.2010 | 20:05-21:00
Zwischen Abstiegsangst und Abschottung
Was passiert in der gesellschaftlichen Mitte?
Früher hieß es, dass die Demokratie von den Rändern bedroht sei. Die politische Mitte galt als Ort der Sicherheit und Stabilität. Heute fühlt sich die Mitte selber verunsichert. Die einen fürchten den sozialen Abstieg, die anderen warnen vor einer Überforderung der Leistungsträger durch einen aus den Fugen geratenen Sozialstaat. Die Mitte demonstriert neuerdings auf der Straße, die Mitte liest Sarrazin. Wer ist dieses gesellschaftliche Phantom? Und wer gibt dem Zentrum der Gesellschaft wieder Sicherheit?
Mit Herfried Münkler (Politologe) und Matthias Machnig (SPD, Wirtschaftsminister Thüringen)
Gesprächsleitung Jürgen Wiebicke
Öffentliche Veranstaltung
am Donnerstag, 9.12.2010 im Kleinen Sendesaal, WDR-Funkhaus Wallrafplatz Eintritt frei!!!!!!
Sonntag, 28. November 2010
Linke Kreise sind für den sexuellen Missbrauch mitverantwortlich
Ansbach (idea) – Linke Kreise sind für den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen mitverantwortlich. Diesen Vorwurf erheben die Autoren der Dokumentation „Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufklärer“.
In dem im Hamburger Verlag „Inspiration Un Limited“ erschienenen 170-seitigen Buch beschreiben unter anderen der frühere mecklenburgische Oberkirchenratspräsident Prof. Menno Aden, die Kinderpsychotherapeutin Christa Meves, die Journalisten Jürgen Liminski und Gabriele Kuby sowie der Philosoph Prof. Harald Seubert, wie in Deutschland rund 30 Jahre lang Pädagogen, Kirchenmitarbeiter, Juristen und Politiker sexuelle Aktivitäten von Erwachsenen mit Kindern verharmlosten oder sogar anpriesen. Herausgeber ist der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB), Andreas Späth (Ansbach).
Quelle: Idea.de
Montag, 22. November 2010
Demografischer Wandel und die Auswirkungen auf unsere Bevölkerung!!!!
Die beiden Pressemitteilungen des statistischen Bundesamtes Nr. 429 + 430 von heute (22.11.2010) lassen einen gar nicht mehr föhlich in die Zukunft blicken.
Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann durch den absehbaren demografischen Wandel in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007….etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Die Zunahme bis zum Jahr….2030 (dürfte) rund 50% betragen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergibt sich eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen.
Und weiter….
…kann sich die Zahl der Behandlungen in Krankenhäusern von heute 17,9 Millionen auf 19,3 Millionen im Jahr 2030 erhöhen. Dies entspricht einem Anstieg um 8%. Ursache hierfür ist die deutlich steigende Zahl älterer Menschen im Zuge des demografischen Wandels.
Wenn die Bundesregierung nicht umgehend ein gutes Programm zur Unterstützung der traditionellen Familie anleiert schafft sich Deutschland tatsächlich ab.
Quelle: Statistische Bundesamt
Donnerstag, 11. November 2010
»Nazi-Bücher«: »Süddeutsche«, »FAZ« und »Spiegel« in Erklärungsnot
Wussten Sie, dass die führenden deutschen Verlagshäuser den »Kampf gegen Rechts« mit dem Verkauf von »Nazi-Literatur« finanzieren? Und wussten Sie, dass die Gehälter von politisch korrekten Journalisten wie Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung), Frank Schirrmacher (Frankfurter Allgemeine Zeitung) oder Georg Mascolo (Der Spiegel) von ihren Arbeitgebern auch mit dem Verkauf von rechtsextremistischen Schriften verdient werden? Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, sieht es als »Skandal«, dass führende deutsche Verlage rechtsextremistisches Schriftgut vertreiben, das »eigentlich darauf aus ist, das demokratische System zu unterhöhlen und abzuschaffen«.
Von der Süddeutschen Zeitung bis hin zum Spiegel kämpft eine vereinte Meute von Qualitätsjournalisten an vorderster Front gegen alles, was nicht ins politisch korrekte Weltbild passt. Ganz besonders im Visier ist dabei alles, was rechts von der in den vergangenen Jahren weit nach links abgedrifteten CDU steht. Vor genau fünf Monaten wurden wir vom Kopp Verlag von renommierten deutschen Verlagshäusern wie etwa der Süddeutschen Zeitung bezichtigt, dass wir im Online-Buchshop auch einige wenige angebliche »rechtsextremistische« Bücher vertreiben. Der Schuss ging allerdings nach hinten los. Denn die Süddeutsche Zeitung und viele andere renommierte Verlagshäuser vertreiben die gleichen Produkte - und noch wesentlich mehr Bücher, die angeblich »rechtsextremistisch« sind. Weiterlesen….
Quelle: Kopp-Verlag
Mittwoch, 10. November 2010
Reformation online?
Das Internet befördert protestantische Grundideen, heißt es aktuell in einem Artikel der "Zeit". Weil jeder sich online ganz eigenständig über Glaubensthemen informieren könne, stärke das Netz das Bewußtsein für religiöse Selbstverantwortung. Doch die Internetspiritualität birgt auch Gefahren.
Rund ein Viertel aller Internetnutzer besuchten das Netz zu spirituellen Zwecken, schreibt Johannes Thumfart. Damit sei das Thema Religion den Surfern im Web wichtiger als Partnerbörsen, Onlinebanking, Glücksspiele oder Onlineauktionen. Tatsächlich bietet nahezu jede Glaubensgemeinschaft mittlerweile Informationen im Netz an, sogar der Vatikan hat ein Amt zur Internet-Mission eingerichtet. "So ist allein die Bibel in 160 verschiedenen Ausgaben im Netz vertreten", heißt es im Artikel "Google als modernes Sprachrohr Gottes". Verschiedene Übersetzungen können binnen Sekunden miteinander verglichen werden. Weiterlesen….
Quelle: Pro Medienmagazin
Montag, 8. November 2010
Mönche verlassen die Siegburger Abtei
Nach fast 1000 Jahren ist Schluss: Die verbleibenden elf Mönche verlassen die ehrwürdige Benediktiner-Abtei auf dem Michaelsberg. Es fehle das Geld, um das Haus weiter zu bewirtschaften. Die Geistlichen suchen sich nun eine neue Heimat.
Siegburg - Die Benediktiner-Mönche auf dem Siegburger Michaelsberg haben beschlossen, die Abtei zu verlassen. Diese Entscheidung haben die zwölf Männer in einer geheimen Abstimmung getroffen. Die Patres und Fratres werden sich nun, jeder für sich, nach einer neuen Heimat umsehen. Diese könnten sie zum Beispiel in einem der über 30 Benediktinerklöster in Deutschland finden. Die Siegburger Mönchsgemeinschaft will die Abtei aber nicht verkaufen. Weiterlesen….
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
Samstag, 6. November 2010
Donnerstag, 4. November 2010
Der Glaube eines Philosophen
Auch über Philosophen erfährt man gern Persönliches. Zum Beispiel, ob dieser oder jener atheistische Denker sich auf dem Totenbett nicht doch noch zu einer Religion bekannt hatte. Bei John Rawls machte man posthum eine entsprechende Entdeckung.
Jetzt, wo die Wiederkehr der Religion ausgerufen wird, fragt man sich, woran die Denker des «Jahrhunderts der Extreme» im Grunde ihres Herzens geglaubt haben, räsonniert das «Deutschlandradio». John Rawls, der einflussreichste politische Theoretiker des 20. Jahrhunderts, hatte sich jedenfalls in keinem seiner publizierten Werke systematisch mit Fragen der Religion auseinandergesetzt. Auch darüber, wie er es persönlich mit dem Glauben hält, wurde stets Diskretion bewahrt. Weiterlesen…
Quelle: Jesus.ch
Dienstag, 26. Oktober 2010
De Maizière, Denkfaulheit und das Konservative
……Unter dem rätselhaften Titel „Konservativ und einfach anständig“ versucht der Minister[De Maizière], das Konservative aufzulösen, als liebenswerte, altmodische, rückwärtsgewandte Schrulle klein zureden und es als persönliche, langsam aussterbende Haltung politisch zu neutralisieren. Dabei verheddert er sich allerdings schon im ersten Absatz in heillose Widersprüche. De Maizière schreibt: „Konservativ dagegen ist gar kein Wert. Konservativ zu sein, das ist eher eine Haltung.“ Nun gut – dieser Meinung kann man durchaus sein. Allerdings darf man dann nicht wenige Zeilen später dies schreiben: „Der Wertkonservativismus möchte an den Werten festhalten, die immer gelten.“ So ist es. Hätte er weiter gedacht, wäre nun auch de Maizière darauf gekommen, daß eine konservative Haltung aus der Aufrechterhaltung eines Wertekanons besteht. Der Konservative betont eben nicht bestimmte Werte über die Maßen, wie dies etwa der Liberale tut. Der Konservative weiß – das Einzelne fügt sich nur im rechten Verhältnis zum Ganzen. Genau deswegen wird es ihm kaum zustoßen, daß er einen Wert so stark überbetont, daß daraus Verheerung und Zerstörung erwächst. Der Liberale ist hier in größerer Gefahr, ist sein alleiniger Fetisch doch die Freiheit, und der Kommunist versetzte durch die Überbetonung der Gleichheit die Welt in Angst und Schrecken. Kurz: Das Konservative ist mehr als ein Wert, es ist ein Wertekanon. Weiterlesen….
Quelle: cdu-politik.de
Montag, 25. Oktober 2010
Berliner Erklärung zum Schutz des menschlichen Lebens
Berliner Erklärung zum Schutz des menschlichen Lebens
Angesichts wachsender Gefährdung des ungeborenen menschlichen Lebens in Deutschland und Europa appelliert der Bundesverband Lebensrecht an Politik und Gesellschaft, das Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung wieder zu entdecken:
Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde.
Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung,von Eigenschaften und Umständen.
Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschenleben. Es darf keine Zuteilung der Menschenwürde und des Lebensrechtes nach Belieben geben.
Deshalb fordern wir:
1. Ein gesetzliches Verbot der Präimplantationsdiagnostik, damit der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen Einhalt geboten wird.
2. Das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder nachhaltig durch neue Schutzkonzepte zu beenden.
3. Die geltenden Abtreibungsgesetze und ihre Praxis einer gründlichen und umfassenden Prüfung und Korrektur zu unterziehen. Mit dem flüchtigen Blick auf die offizielle Abtreibungsstatistik wird der Bundesgesetzgeber seiner Beobachtungs- und Korrekturpflicht nicht gerecht.
4. Die Finanzierung der Abtreibung durch den Staat zu unterlassen. In Deutschland werden die Kosten für über 90 Prozent aller „beratenen“ Abtreibungen in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten.
5. Statt Hilfe zum Töten müssen Schwangere und Familien wirksame und nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren. Das bisher für die Finanzierung von Abtreibungen verwendete Geld würde hier zukunftswirksam eingesetzt.
6. Das Leiden von Frauen, Männern und Familien unter den Folgen einer Abtreibung darf nicht länger verdrängt und verharmlost werden.
7. Dem erneuten Aufkommen von Sterbehilfe/Euthanasie muss Einhalt geboten werden. Das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen kann eine aktive „Sterbehilfe“ niemals rechtfertigen. Für den Verzicht auf ärztliche Behandlung wie für ihren Abbruch kann nur der wirkliche, nicht auch der mutmaßliche Wille eines Patienten ausschlaggebend sein. Andernfalls wird der Fremdbestimmung Tür und Tor geöffnet.
Wir rufen alle Menschen dazu auf, mit uns für eine Kultur des Lebens in Deutschland und Europa einzutreten und sich der Missachtung des Rechts auf Leben bei Ungeborenen und Kranken und alten Menschen eindeutig entgegenzustellen.
Bundesverband Lebensrecht e. V. (BVL) · Fehrbelliner Straße 99 · 10119 Berlin
Telefon (030) 644 940 39 · Fax (030) 440 588 67 · berlin@bv-lebensrecht.de
Samstag, 23. Oktober 2010
Steinbach als BdV-Präsidentin wiedergewählt
Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat Erika Steinbach mit einem deutlichen Ergebnis als seine Präsidentin im Amt bestätigt. Für die 67-Jährige stimmten bei der Bundesversammlung in Berlin 159 Delegierte, acht votierten gegen sie, zwei enthielten sich der Stimme. Steinbach trat ohne Gegenkandidaten an. Die CDU-Politikerin ist seit 1998 Präsidentin des BdV.
"Archaischer Blutrachegedanke"
Zuvor hatte Steinbach in ihrer Rede Nachbarländer davor gewarnt, die Vertreibung zahlreicher Deutscher "unter Hinweis auf Ursache und Wirkung" zu relativieren. "Solche Töne sind einfach gespeist aus archaischem Blutrachegedanken", sagte sie.
Zugleich bekannte sie sich nach ihrer umstrittenen Äußerung über die polnische Mobilmachung vor dem Zweiten Weltkrieg zur deutschen Verantwortung. "Jeder im Lande weiß nun wirklich, wer den Zweiten Weltkrieg begonnen hat. Jeder im Lande kennt die Barbareien des nationalsozialistischen Deutschlands und das grenzenlose Leid, das dadurch über Europa gekommen ist." Weiterlesen….
Quelle: Tagesschau