Posts mit dem Label Glaubensfreiheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Glaubensfreiheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 5. Januar 2011

Weltgrößte Rallye beugt sich erneut dem Terror

Zum dritten Mal in Folge führt die legendäre Rallye Dakar durch Argentinien und Chile. Ausschlaggebend für diese Änderung ist der Terror im westafrikanischen Mauretanien.

Dienstag, 4. Januar 2011

Es mangelt an Mitgefühl für Verfolgte

Berlin (idea) – Mangelndes Mitgefühl mit verfolgten Christen beklagt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (Berlin).

Flehentliche Bitten der Verfolgten fänden in Teilen der Gesellschaft im „traditionell christlich fundierten Abendland“ wenig Gehör, erklärt sie aus Anlass des Anschlags auf eine koptisch-orthodoxe Kirche in Ägypten mit mindestens 21 Todesopfern. Vor den Toren Europas spiele sich ein beispielloses Drama ab. Nicht nur in Ägypten, sondern auch im Irak und in der Türkei könnten Christen weder unbehelligt ihren Glauben leben, noch seien sie ihres Lebens sicher. Auch in anderen Teilen der Welt, selbst in Indien, gebe es immer wieder Verfolgungen und Massaker an Christen. Steinbach: „Allzu lange hat der Westen dazu geschwiegen.“ Die Bundestagsdebatte zur Religionsfreiheit am 17. Dezember habe deutlich gemacht, dass dieses Thema auch in Deutschland von vielen ignoriert oder bagatellisiert werde. Hinweise der Union auf die Gefährdung von Christen weltweit hätten Redner aus Linkspartei, SPD und Grünen mit der Mahnung gekontert, man solle sich zunächst mit der Religionsfreiheit in Deutschland auseinandersetzen. Ganzer Artikel….

Quelle: Idea.de

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Kauder: "Wir lassen verfolgte Christen nicht allein"

kauder005_podcast_400kleinGastbeitrag - Am Freitag berät der Bundestag über einen Antrag der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP mit dem Titel "Religionsfreiheit weltweit schützen". In den vergangenen Monaten hat sich die Lage der Christen im Irak weiter zugespitzt und auch in Europa bleibt die Verwirklichung der Religionsfreiheit in der Türkei unbefriedigend, argumentiert die die CDU/CSU-Fraktion. Vertreter der Kirchen werden zu Gast sein. CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder erklärt auf evangelisch.de, warum die Fraktion diesen Antrag stellt.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Nicht-Christen lieben die Weihnachtsgeschichte

Der anglikanische Erzbischof Rowan Williams. Foto: WCC London (idea) – Der anglikanische Erzbischof Rowan Williams (London) hat sich dagegen gewandt, aus Rücksicht auf andere Religionen auf Krippenspiele zu verzichten.

Mittwoch, 10. November 2010

Geistliche raten Christen zur Flucht aus dem Irak

Erneut sind im Irak Christen das Ziel von Bombenanschlägen geworden. In der Hauptstadt Bagdad wurden nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen getötet und elf verletzt. Mehrere Sprengsätze explodierten in Stadtbezirken, die überwiegend von der christlichen Minderheit bewohnt werden. Bereits am Abend zuvor war der Westen der Stadt von einer Anschlagsserie erschüttert worden.

Erst gestern hatte Regierungschef Nuri al-Maliki die Basilika der chaldäischen Christen in Bagdad besucht, die vor zehn Tagen Schauplatz einer blutigen Geiselnahme wurde. Trotz der höchsten Zahl christlicher Opfer beschwor der amtierende Premier die Gemeinden, dem Irak nicht den Rücken zu kehren. Doch selbst Geistliche wie Erzbischof Athanasios Dawood in Bagdad raten inzwischen Gläubigen, sie sollten das Land verlassen, sonst würde einer nach dem anderen getötet - eine deutliche Abkehr von der bisherigen Linie Geistlicher, die trotz aller Gewalt, ihre Gemeinden zum Bleiben aufforderten. Weiterlesen….

Quelle: Tagesschau

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Iran: Tausende Muslime wenden sich Jesus zu

Kapstadt (idea) – In vielen Ländern des islamisch geprägten Mittleren Ostens gibt es eine große Aufgeschlossenheit für die christliche Botschaft. Das berichteten Teilnehmer des 3. Lausanner Kongresses für Weltevangelisation, der noch bis 24. Oktober in Kapstadt (Südafrika) stattfindet.

Ihre Namen wollten sie aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht wissen, da Christen – besonders ehemalige Muslime – vielfach mit Diskriminierung und Bedrohungen rechnen müssen. „Wir sagen jedem, der sich für die christliche Botschaft interessiert, ganz ehrlich: Wenn Du Christ wirst, bekommst Du zweierlei – Erlösung und Verfolgung“ Weiterlesen….

Quelle: Idea.de

Dienstag, 12. Oktober 2010

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam im Kontrast zur UN-Menschenrechtserklärung von 1948?

Ein sehr interessanter Vortrag zum IGFM-Seminar “20 Jahren Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” am 11. September 2010 in Frankfurt am Main

Menschenrechte als islamische Errungenschaft?

Der Versuch, eine islamische Perspektive auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) der UNO zu entwerfen oder anderes gesagt, diese Erklärung nach den Maßgaben der Scharia zu revidieren, führte zur Verabschiedung eigener islamischer Menschenrechtserklärungen. Am 19. September 1981 verabschiedete der in London ansässige Islamrat von Europa auf Initiative des saudischen Königshauses und unter Beteiligung von sudanesischen, pakistanischen und ägyptischen Gelehrten die “Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam”. Ähnlich wie später in der Kairoer Erklärung, verdeutlicht bereits die Präambel den apologetischen Versuch, Menschenrechte als originär islamisches Konzept darzustellen: “Vor 14 Jahrhunderten legte der Islam die »Menschenrechte« umfassend und tiefgründend als Gesetz fest [...] Der Islam ist die letzte der Botschaften des Himmels, die der Herr der Welten seinen Gesandten - Heil über sie! - offenbarte, damit sie sie den Menschen überbrächten als Recht und Anleitung, was ihnen ein gutes und würdiges Leben, beherrscht von Recht, Wohlfahrt, Gerechtigkeit und Heil, gewährleiste.” Die folgenden Artikel werden als “Rechte [verstanden], die der Schöpfer - gepriesen sei er! - festgelegt hat. Der Mensch, wer immer er auch sei, hat kein Recht, sie auszusetzen oder zu verletzen”. Auch wenn die folgenden Artikel teilweise “ zumindest in ihrer englischen Fassung “ der UNO-Erklärung ähneln, ergeben sich doch schwerwiegende Einschränkungen einzelner Freiheiten sowie des Grundsatzes der Gleichberechtigung, sowohl was die Beziehung von Mann und Frau als auch das Verhältnis von Muslimen und Nichtmuslimen angeht. Im Folgenden sollen jedoch die wichtigsten Unterschiede anhand der Kairoer Erklärung von 1990 dargestellt werden, die sehr viel komprimierter verfasst ist als die Londoner Erklärung von 1981.

…….

Wie weit geht die Glaubensfreiheit?

Unmissverständlich heißt es in Artikel 18 der AEMR: “Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.” Einen vergleichbaren Artikel zur Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit und insbesondere zum Wechsel der eigenen Religion sucht man in der Kairoer Erklärung vergeblich. Stattdessen heißt es dort in Artikel 10: “Der Islam ist die Religion der reinen Wesensart. Es ist verboten, irgendeine Art von Druck auf einen Menschen auszuüben oder seine Armut oder Unwissenheit auszunutzen, um ihn zu einer anderen Religion oder zum Atheismus zu bekehren.” Auch an dieser Stelle wird der missionarisch-apologetische Charakter der Erklärung deutlich. Der Artikel spiegelt die Überzeugung muslimischer Gelehrter wieder, dass es keine vernünftigen und nachvollziehbaren Gründe geben kann, um sich vom Islam als der vermeintlich (einzigen) reinen und unverfälschten Religion ab- und einem anderen Glauben zuzuwenden. Wer sich dennoch abwendet, kann aus dieser Perspektive entweder nur gezwungen und manipuliert worden sein (siehe Begründung des in nahezu allen islamisch geprägten Ländern geltende Missionsverbot für religiöse Minderheiten) oder böse bzw. feindliche Absichten verfolgen. Aus diesem Grund rechtfertigt die Mehrzahl der islamischen Gelehrtenwelt bis heute die Todesstrafe für denjenigen, der sich erkennbar vom Islam abwendet und damit aus ihrer Sicht das Fundament von Staat und Gesellschaft verrät. Dementsprechend steht auch das Recht auf Leben in Artikel 2a) der Kairoer Erklärung unter dem Vorbehalt der Scharia: “es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt.”

Sonntag, 10. Oktober 2010

Äthiopien: Christ soll Koran entweiht haben

Addis Abeba (idea) – In Äthiopien sitzt ein Christ seit zwei Monaten hinter Gittern, weil er angeblich den Koran entweiht haben soll.

Tamirat Woldegorgis, der einer Pfingstgemeinde in Moyale im Süden des nordostafrikanischen Landes angehört, betrieb bis zu seiner Verhaftung Anfang August eine Schneiderei mit einem muslimischen Partner. Nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct berichten Nachbarn, dass Woldegorgis „Jesus ist Herr“ auf ein Stück Stoff geschrieben habe. Sein Partner habe ihn daraufhin bei den Leitern der örtlichen Moschee beschuldigt, die Worte in einen Koran geschrieben zu haben. Daraufhin wurde er verhaftet. Inzwischen sei ihm angeboten worden, freigelassen zu werden, wenn er sich zum Islam bekehre. Das lehne der etwa 30-jährige Christ jedoch ab. Von den etwa 85 Millionen Einwohnern Äthiopiens sind 63 Prozent Christen, vorwiegend Mitglieder der äthiopisch-orthodoxen Kirche. 34 Prozent sind sunnitische Muslime. Die lutherische Mekane-Yesus-Kirche und die evangelikale Kirche Kale Heywot (Wort des Lebens) haben jeweils über fünf Millionen Mitglieder.

Quelle: Idea.de

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Grüne und CDU streiten über Kreuz im Landtag

(RP). Der Grünen-Abgeordnete Hans Christian Markert hat beanstandet, dass der Rechtausschuss des Düsseldorfer Landtags in einem Saal tagt, in dem ein Kreuz an der Wand hängt. Dies widerspreche dem Neutralitätsgebot, das die parlamentarischen Geschäftsführer der Parteien vereinbart hätten, erklärte gestern der Jurist aus Kaarst. Bei dem Raum handelt es sich um den Sitzungssaal der CDU-Fraktion. Weiterlesen….

Quelle: Rheinische Post

Das ist doch mal eine Schlagzeile für Ba-Wü.

Donnerstag, 30. September 2010

Menschenrechtsexperte Bielefeldt: Religionen müssen Kritik aushalten

Nürnberg (epd). Religionsvertreter müssen nach Ansicht des Menschenrechtsexperten Heiner Bielefeldt die Kritik von Medien aushalten. "Ohne Meinungsfreiheit gibt es auch keine Religionsfreiheit", sagte er am Mittwochabend bei der Tagung "Medien-Macht und Religionen" in Nürnberg. Religiöse Empfindlichkeiten dürften daher kein Grund für Einschränkungen der Medienfreiheit sein.

Religionen hätten gegenüber Journalisten kein Anrecht auf besondere Schonung, wohl aber auf Fairness, betonte Bielefeld, der Inhaber des Menschenrechts-Lehrstuhls an der Universität Erlangen-Nürnberg und als erster Europäer UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit ist. Er warnte davor, sensible Themen wie Zwangsverheiratung, Burka, Ehrenmord oder sexuellen Missbrauch zu tabuisieren. Weiterlesen….

Quelle: Evangelischer Pressedienst

Mittwoch, 29. September 2010

Wird Gewissensfreiheit von Medizinern eingeschränkt?

Straßburg (idea) – Mit massiven Einschränkungen der Gewissensfreiheit rechnen christliche Menschenrechtsorganisationen, wenn der Europarat am 7. Oktober dem sogenannten McCafferty-Bericht zustimmt.

Der von der englischen Labour-Politikerin Christine McCafferty eingebrachte Antrag sieht die Verpflichtung der Gesundheitsdienste vor, allen Frauen einen uneingeschränkten Zugang zu allen in einem Land erlaubten medizinischen Dienstleistungen zu gewährleisten. Dabei dürften religiöse oder ethische Bedenken keine Rolle spielen. Dies betrifft vor allem die Mitwirkung an Abtreibungen, aber auch an Euthanasie, Beihilfe zum Selbstmord, Verpflanzung embryonaler Stammzellen oder Sterilisierung. Weiterlesen….

Quelle: Idea.de

Montag, 27. September 2010

Necla Kelek: "Der Islam ist in sich widersprüchlich"

Die deutsche Islamkritikerin Necla Kelek hat den deutschen Politikern "Gedankenfeigheit" in der Debatte um die Thesen von Thilo Sarrazin vorgeworfen. Einerseits lehnten sie dessen Buch ab, andererseits griffen sie das Thema Integration nun auf. Der Islam sei "in sich widersprüchlich" und unterscheide nicht zwischen Politik und Glaube, warnte Kelek zudem in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

"Die reflexhafte und einhellige Ablehnung des Buches durch alle Parteien von der Regierung bis zu Linken ist schon einzigartig", wundert sich die Sozialwissenschaftlerin. "Nachdem man den Autor arbeitslos gemacht hat, folgt die zweite Überraschung. Plötzlich reden sich alle Politiker das schlechte Gewissen in Sachen Integration von der Seele, um zu beweisen, dass sie jemanden wie Sarrazin nicht brauchen." Kelek hatte Sarrazin bei seinen Thesen unterstützt und ihm bei der Präsentation des Buches "Deutschland schafft sich ab" vor vier Wochen in Berlin zur Seite gestanden.

Die Bundesregierung habe "in Wochenfrist einen Integrationsplan aus dem Hut gezaubert", und auf einmal höre man den SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel von strengen Strafen für Integrationsverweigerer reden, so Kelek. Die in Anatolien geborene Frauenrechtlerin kritisierte, dass sich die "Mitverursacher der Integrationskrise", Migrationsforscher, Islamfunktionäre und politische Sozialarbeiter, jetzt "wegducken und nur darauf warten, dass sich die Aufregung legt, um in ein paar Wochen an die Fleischtöpfe der Integrationsetats zurückzukehren". Weiterlesen….

Quelle: Pro Medienmagazin

Sonntag, 26. September 2010

SWR Interview mit Sabatina James

Sabatina James, auch Sabatina (* 1982 in Dhedar, Pakistan) ist eine österreichisch-pakistanische Bestsellerautorin und bekannte Konvertitin vom Islam zum Christentum.
Sabatina James lebte bis zu ihrem zehnten Lebensjahr mit ihrer Familie im pakistanischen Dhedar, als ihr Vater ihre Familie mit ins österreichische Linz nimmt. Sabatina integriert und assimiliert sich schnell in der österreichischen Gesellschaft, was bei ihren Eltern auf Intoleranz stößt, da diese Österreich nur als provisorischen Aufenthaltsort verstehen. Da Restriktionen gegen ihre Tochter nicht mehr reichen, beschließt die Familie, Sabatina in Lahore mit ihrem Cousin zu verheiraten. Als diese sich nicht den Anordnungen fügt, lassen ihre Eltern sie in Pakistan zurück, wo sie von ihrer Tante in eine Madrasa geschickt wird. Nachdem ihr Wille gebrochen ist, willigt sie der Verlobung mit ihrem Cousin ein und ist dessen Sexualität ausgeliefert. Sabatina James beschreibt in einem Buch eine Zeremonie einer Verlobung, nach der ihr erlaubt wird, nach Österreich zurückzukehren.

Der Fall erregte überregionales Aufsehen.

Heute ist sie Botschafterin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und hat - als erklärte Konvertitin zum christlichen Glauben und damit Apostatin - 2006 ihre Hilfsorganisation Sabatina e.V. für die Gleichberechtigung muslimischer Frauen ins Leben gerufen.

Den Namen James nahm Sabatina nach ihrer Konversion zum Christentum an.

Sabatina war neben Königin Noor von Jordanien Laudatorin der Women’s World Awards 2009 in Wien.

Sabatina wurde 2009 bei einem Modelcasting von Kanjo Také als das neue Gesicht der Arko ausgewählt.

Quelle: Wikipedia 

Ein wirklich hörenswertes Interview.

 

Teil I

 

Teil II

 

Teil III

Sonntag, 19. September 2010

Mancher hofft vergeblich

Religiös aufgeladene Konflikte sind im Katastrophengebiet seit langem bekannt. Minderheiten haben weniger Chancen auf Lebensmittel. Aber wer ist verantwortlich?

Der Wasserpegel in Pakistans Katastrophengebiet sinkt, doch nicht die Unzufriedenheit der Betroffenen. Viele Flutopfer sind frustriert von der unzureichenden Hilfe der Regierung. Sowieso fühlen sich die Menschen, die all ihr Hab und Gut verloren haben, benachteiligt. Eine wachsende Anzahl beschuldigt nun die Behörden, religiöse und andere Minderheiten bei der Fluthilfe zu benachteiligen. „Es gibt eine Menge Berichte darüber, dass die Hilfe politisch eingesetzt wird“, sagt Cyril Almeida von der pakistanischen Zeitung „Dawn“. Gerade die regierende Partei PPP soll ihre Unterstützung vor allen den eigenen Parteimitgliedern zukommen lassen. Die Partei bestreitet das. Selbstverständlich.

Auch die religiösen Minderheiten klagen. In der islamischen Republik leben auch Christen, Hindus und Sikhs. Um die zwei Prozent der Menschen sollen Christen, weitere zwei Prozent Hindus sein. Genaue Zahlen gibt es nicht – doch Schätzungen zufolge sind rund sechs Prozent der 170 Millionen Einwohner Pakistans keine Muslime. Um die 15 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten, eine Richtung des Islam, die vor allem im Iran und Irak verbreitet ist. Dazu kommt noch die Ahmadiyya, eine islamische Reformbewegung, die aber in Pakistan per Gesetz als nicht islamisch gilt und oft verfolgt wird. Nach einem Gesetz aus dem Jahre 1977 begehen Ahmadiyya sogar eine Straftat, wenn sie sich selbst Muslime nennen. 1956, neun Jahre nach der Unabhängigkeit von Britisch-Indien, erklärte sich das Land zum ersten islamischen Staat der Welt. Schon die Staatswerdung spiegelt religiöse Konflikte. Pakistan besteht aus den meisten mehrheitlich muslimischen Regionen der früheren Kolonie. Weiterlesen….

Quelle: Rheinische-Merkur

Donnerstag, 16. September 2010

UN-Resolution für Religionsfreiheit

Open Doors startet Petition dagegen

Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Ebenso der Respekt vor der Religion andersgläubiger Menschen. Wer den Glauben anderer Menschen in den Schmutz zieht, verletzt ihre Würde und muss sich nicht wundern, wenn er auf erbitterte Gegenwehr stößt.

Auf den ersten Blick scheint es darum sinnvoll, dass eine UN-Resolution die Diffamierung von Religionen künftig verhindern soll. Dr. Daniel Ottenberg leitet das Menschenrechtsreferat beim christlichen Hilfswerk Open Doors und hat sich die Resolution und ihre Vertreter genauer angeschaut. Wir haben mit ihm gesprochen.  Anhören……

> Mehr von Open Doors: hier.
> Petitionen von Open Doors: hier.

Quelle: ERF
Bilder: Wikimedia Commons

Mittwoch, 15. September 2010

«Verfolgten Christen in islamischen Ländern eine Stimme geben»

«Volle Religionsfreiheit und Gleichberechtigung für Christen in der islamischen Welt» fordert eine Kundgebung, die am 25. September 2010 auf dem Bundesplatz in Bern stattfinden wird. Organisiert wird die Kundgebung von der der christlichen Menschenrechtsbewegung «Christian Solidarity International» (CSI) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz.

«Die Situation von Christen und anderen religiösen Minderheiten in islamischen Ländern macht uns grosse Sorge», erklärt Ueli Haldemann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei CSI. «Berichte über religiös motivierte Gewalttaten und Übergriffe häufen sich. Christen werden gezielt benachteiligt, an Leib und Leben bedroht, zum Teil systematisch vertrieben oder einfach umgebracht. Die in einigen Ländern geltenden Blasphemiegesetze öffnen willkürlichen Anklagen und Verurteilungen Tür und Tor. Darum fordern wir mit dieser Kundgebung alle gesellschaftlichen Kräfte in der Schweiz und im Ausland auf, sich für volle Religionsfreiheit und Gleichberechtigung für Christen in islamischen Ländern einzusetzen.» Weiterlesen….

Quelle: Jesus.ch

Dienstag, 14. September 2010

Medien sollen sich auch über Bibelverbrennungen aufregen

Berlin (idea) – Eine „breite Koalition der Achtung religiöser Symbole“ fordert der Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU in Nordrhein-Westfalen, der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein (Siegen).

Zwar sei die Entrüstung über die für den 11. September angekündigte, dann aber abgesagte Koranverbrennung in Florida berechtigt gewesen. „Ich wünsche mir aber, dass unsere Medien auch mal ein wenig engagiert reagieren, wenn irgendwo auf der Welt Bibeln verbrannt werden. Das scheint aber weniger aufzuregen und bleibt eine Randnotiz“, sagte Klein am 13. September in Berlin. Weiterlesen….

Quelle:Idea.de

Tränengas und Bikinis gegen Mönche

Kopten unter Beschuss

Am 8. September überfielen 300 Soldaten des ägyptischen Innenministeriums das koptische Makarios-Kloster in Rayan-Tal bei Fayum. Obwohl die unbewaffneten 95 Mönche keinen Widerstand leisteten, wurden sie von den Soldaten mit Stöcken angegriffen und mit Tränengas gequält.

Laut einem Bericht des Nachrichtendienstes «Free Copts» wollte  die ägyptische Regierung «unbedingt ihre Muskeln spielen lassen, um die ‚ungläubigen‘ Mönche in Angst zu versetzen». Nach der Schilderung des leitenden Paters Paulus wurde das Kloster um 20 Uhr von über 300 bewaffneten Soldaten umzingelt. Sie bewarfen die Kopten mit Tränengasdosen und dann mit Steinen und Glasscherben. Zwei Mönche und ein Novize erlitten dabei massive Verletzungen und Brüche. Pater Paulus: «Es ist eine Schande für das ägyptische Regime, dass wehrlose Mönche überfallen werden, als ob sie Terroristen wären!»

Die Truppen zogen erst 27 Stunden später wieder ab. Die Mönche hatten ihnen klargemacht, dass sie das Kloster nicht räumen würden: «Diesmal und jedes Mal sagen wir ihnen: ‚Wir verlassen unser Kloster nicht und sind bereit, für unseren christlichen Glauben als Märtyrer zu sterben, was eine Ehre für jeden Christen ist‘.» Weiterlesen….

Quelle: Jesus.ch