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Donnerstag, 20. Januar 2011

„Haiti ist kein Land für schnelle Lösungen“

Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti geht der Wiederaufbau nur langsam voran

Mit einem Gottesdienst in den Ruinen der Kathedrale von Port-au-Prince ist am Mittwoch an das verheerende Erdbeben vor einem Jahr in Haiti erinnert worden. Das nationale Fernsehen sendete am Jahrestag ab den frühen Morgenstunden Bilder der Katastrophe vom 12. Januar 2010. Für 16.53 Uhr Ortszeit (22.53 Uhr deutscher Zeit), dem Zeitpunkt des Erdbebens, waren die Bürger zu einer Schweigeminute aufgerufen. Zudem wollte Präsident René Préval am Jahrestag den Grundstein für ein Mahnmal legen.

Dienstag, 18. Januar 2011

Pharmazie - Die Spätschäden von Contergan

Ein contergangeschädigter Junge fährt am 21. Oktober 1967 in Köln mit einem Spezialdreirad. (AP)

Zwischen 1957 und 1961 vertrieb die Pharmafirma Grünenthal ein Schlaf- und Beruhigungsmittel, das auch gegen die Schwangerschaftsunruhe wirken sollte. Weil es als sicher galt, nahmen tausende von Schwangeren das Medikament Contergan ein.

Die Folgen sind bekannt. In den 60er Jahren gingen die Bilder der durch Contergan geschädigten Kinder mit den verkürzten Gliedmaßen um die Welt. Mittlerweile sind diese Kinder um die 50 Jahre alt – viele leiden unter überbelasteten Gelenken und geschädigten inneren Organen.

Kristin Raabe berichtet.

 Direkter Link zur Audiodatei

Quelle: DRadio Wissen

Samstag, 15. Januar 2011

Dioxin-Skandal?

Es wird immer schlimmer. Nein…nicht die Skandale, sondern der Bohai den man darum macht. Das jüngste Beispiel ist der angebliche Dioxin-Skandal. Da tut man mal wieder so als stünde die Menschheit am Abgrund nur weil es Informationen darüber gibt dass giftige Stoffe ins Tierfutter geraten sind. Die Frage wie hoch das Risiko für die Gesundheit des Einzelnen ist interessiert da wohl keinen. Mir jedenfalls ist noch kein Bericht über die tatsächliche Gefährdung zu Gesicht gekommen. Allerdings muss es ja sehr, sehr gefährlich sein wenn die Presse schon sooooo einen Wind darum macht. Wahrscheinlich doppelt so schlimm die die Schweinegrippe! Ho ho ho!

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Ende 2008 ein FAQ zu PCB und Dioxinen in Schweinefleisch aus Irland herausgegeben. Darin steht folgendes….

Wie hat das BfR das gesundheitliche Risiko berechnet? Was ist das Ergebnis der Risikobewertung?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat 23 Untersuchungsergebnisse von belastetem Schweinefleisch aus Irland bewertet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass für Verbraucher keine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung besteht. In 21 Proben haben die Gehalte an dioxinähnlichen PCB und Dioxinen die europäischen Höchstgehalte überschritten. Damit sind die Proben lebensmittelrechtlich als nicht geeignet zum Verzehr anzusehen. ….Etwa 60 Prozent der 23 Proben enthielten Dioxin-Gehalte, die unter diesen Verzehrsbedingungen zu einer Überschreitung der täglichen tolerierbaren Aufnahmemenge (TDI) für Dioxin-Äquivalente führen. Der TDI gibt die Menge eines Stoffes an, die ein Mensch täglich und sein Leben lang ohne erkennbares Gesundheitsrisiko aufnehmen kann. Bei kurzfristigen Überschreitungen des TDI sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. „Kurzfristig“ meint in diesem Fall einen Zeitraum von mehreren Tagen bis zu einem Monat.

Im ungünstigsten Fall, also dem höchsten gemessenen Wert an Dioxin-Äquivalenten, erhöht sich bei einmaligem Verzehr die Hintergrundbelastung mit diesen Verbindungen im menschlichen Körper um etwa drei Prozent. Die Hintergrundbelastung ist die Menge an Dioxin-Äquivalenten, die sich über die Lebensdauer bereits im menschlichen Körper angesammelt hat. Hauptquelle dafür ist der Verzehr von Lebensmitteln. Zum Vergleich: Vor etwa zehn Jahren war die Hintergrundbelastung doppelt so hoch wie heute, das bedeutet um hundert Prozent höher.

Dass sich die derzeitigen Presseberichte mit Zahlen über die Risikobewertung deutlich zurückhalten ist kein Wunder denn zu dem jüngsten Fall steht dort

Die derzeit ermittelten Dioxingehalte für Fleisch von Schweinen und Legehennen sowie von Eiern liegen bei einigen Proben über dem in der Europäischen Union festgelegten Höchstgehalt. Alle anderen analysierten  Lebensmittelproben weisen Dioxinkonzentrationen unterhalb der Höchstgehalte auf. Bei den festgestellten Überschreitungen ist jedoch keine unmittelbare gesundheitliche Beeinträchtigung  für Verbraucher zu erwarten.

Eine Telefon-Hotline hat das Bundesverbraucherschutzministerium auch schon eingerichtet. Sie ist erreichbar unter der Rufnummer 0228 / 99 529-4000 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Samstag von 8 bis 14 Uhr).

Das wird aber niemanden interessieren. Denn es wäre der größte Skandal wenn es gar kein großer Skandal wäre.

Fragen und Antworten zu PCB und Dioxinen in Schweinefleisch aus Irland (FAQ des BfR vom 23.12.2008)  48.5 KB

Montag, 3. Januar 2011

Zwei Menschen an Schweinegrippe gestorben

In Niedersachsen sind zwei Menschen an der Schweinegrippe gestorben. In Göttingen seien ein dreijähriges Mädchen und ein 51 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen dem Virus erlegen, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Niedersachsen, Thomas Spieker, mit. Es gebe aber "keinen Grund zur Panik". Das Robert-Koch-Institut hatte bereits im November mitgeteilt, dass davon auszugehen sei, dass das Schweinegrippenvirus auch in der Grippesaison 2010/2011 zirkulieren werde.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Koalition streitet über Präimplantationsdiagonistik

In der Regierungskoalition aus Union und FDP bahnt sich eine Auseinandersetzung um die Präimplantationsdiagnostik (PID) an. Bundeskanzlerin Angela Merkel vertritt eine restriktive Position. "Aus meiner Sicht sollten wir die Präimplantationsdiagnostik verbieten", sagte Merkel am Wochenende bei einem Kongress der Jungen Union in Potsdam.

Sie hält es für schwierig, bei einer erfolgten Untersuchung die Grenze zu ziehen zwischen einem minder schweren Defekt und einer Krankheit, die einen Schwangerschaftsabbruch legitimiert.
Eine politische Neuregelung der PID ist notwendig geworden, seit der Bundesgerichtshof in Leipzig im Juli 2010 in einem Grundsatzurteil einen Arzt freigesprochen hatte (mehr...), der bei einer künstlichen Befruchtung eine Vorauswahl an Embryonen vorgenommen hatte. Im Embryonenschutzgesetzt von 1991 ist die PID nicht eindeutig geregelt. Weiterlesen….

Quelle: Bundesministerium Für Bildung und Forschung

Montag, 11. Oktober 2010

Viele Schüler trinken regelmäßig

Jeder zweite 15-Jährige in Deutschland trinkt sich regelmäßig einen Rausch an. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Mehr als die Hälfte der Befragten trinkt schon vor dem 13. Lebensjahr. Überraschend: Besonders Gymnasiasten greifen früh zu Alkohol.

Durchgeführt hat die Studie die Krankenkasse DAK und die Leuphana Universität Lüneburg. Jeder zehnte 12-Jährige gab in der Umfrage an, wöchentlich Alkohol zu trinken. Für die Studie waren 4116 Schüler zwischen 10 und 18 Jahren aus 17 Schulen in sieben Bundesländern befragt worden.

Mehr als die Hälfte der Jungen und Mädchen haben laut Studie bis zum 13. Lebensjahr bereits Alkohol getrunken. "Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Alkohol schon bei vielen jungen Schülern zum Alltag gehört", sagte Cornelius Erbe von der DAK. Auffällig sei der hohe Alkoholkonsum an Gymnasien. Nach den Ergebnissen der Studie trinkt jeder dritte Gymnasiast regelmäßig Alkohol, an Haupt- und Realschulen ist es jeder vierte Schüler. Weiterlesen….

Quelle: Kölner Stadt Anzeiger

Dienstag, 5. Oktober 2010

Dienstag, 21. September 2010

Besuch von der „Sendung mit der Maus“

Kinderhospiz-Pate Christoph Biemann besuchte Bethel

BIELEFELD-BETHEL - ARD-Moderator Christoph Biemann von der „Sendung mit der Maus“ besuchte gestern (20. September) die Kinderklinik Bethel. Der Pate des geplanten Kinderhospizes Bethel interessierte sich besonders für die Ergotherapie auf der onkologischen Station.

Den kleinen Patienten Sunay, Nayif und Emmanuel beantwortete der beliebte Kinderbuchautor viele Fragen – zum Beispiel, wie man am besten eine Schatztruhe aus Holz bastelt. In Begleitung von Waltraud Senfft von der Betheler Öffentlichkeitsarbeit und den Ergotherapeuten Rodrigo Barrios und Vera Flaming machte sich Christoph Biemann ein Bild von den Therapiemöglichkeiten in der Kinderklinik. Artikel

Quelle: Evangelisch-in-Westfalen
Bildquelle: last.fm

Montag, 20. September 2010

Urlaubstrend Wandern

Vorbei die Zeiten, in den Wandern als spießig galt: Jeder zweite Deutsche geht dem neuen Urlaubstrend regelmäßig nach. Wie die Bundesbürger wandern, wo die beliebtesten Ziele liegen und welche Ausrüstung nötig ist lesen Sie hier.

Die Zeiten, in denen Wandern als Freizeitbeschäftigung von Spießern oder konservativen Naturliebhaber galt, sind längst passé. Im Gegenteil: Im Jahr 2010 ist der Urlaub in den Bergen Trend in Deutschland. Fast 40 Millionen Menschen wandern hierzulande, das zeigt eine Studie des Deutschen Wanderverbands. Zurückgelegt werden dabei sage und schreibe 3,6 Milliarden Kilometer. Weiterlesen….

Quelle: Kölnische Rundschau

Neues Internetportal "Wegweiser Demenz" online

Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21.September hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, den Startschuss für das neue Internetportal "Wegweiser Demenz" gegeben. Es bietet erstmals ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

"Menschen mit Demenz brauchen besondere Zuwendung. Wir müssen den Erkrankten eine Stimme geben, pflegende Angehörige unterstützen und Ehrenamtliche in ihrem Engagement bestärken", betonte Kristina Schröder während der Pressekonferenz am 20. September in Berlin. "Das A und O sind Angebote zur Prävention und zur Hilfe für bereits Erkrankte vor Ort. Das Internetportal 'Wegweiser Demenz' bietet dafür eine gute Grundlage. Gleichzeitig müssen wir die pflegenden Angehörigen unterstützen. Sie brauchen vor allem Zeit für diese Aufgabe - und die möchte ich ihnen mit der Familienpflegezeit geben", so die Bundesfamilienministerin. Weiterlesen….

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Link: www.wegweiser-demenz.de

Samstag, 18. September 2010

1.800 Teilnehmer beim „Marsch für das Leben“ in Berlin

Berlin (idea) – Begleitet von Protesten feministischer und linksradikaler Gruppen haben Abtreibungsgegner einen „Marsch für das Leben“ in Berlin veranstaltet.

Nach Angaben der Polizei zogen rund 1.800 Personen schweigend vom Alexanderplatz zur St. Hedwigs-Kathedrale, wo sie einen ökumenischen Gottesdienst feierten. Sie führten 1.000 weiße Kreuze mit sich, um damit ihre Trauer auszudrücken, dass in Deutschland werktäglich rund 1.000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Veranstalter war der Bundesverband Lebensrecht. Gegner der Aktion störten mit Trillerpfeifen und Sprechchören die Kundgebung und den Marsch der Lebensrechtler. Die Gegendemonstranten verhöhnten die Teilnehmer des Zuges mit Parolen wie „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ und warfen 30 Kreuze in die Spree, die aber wieder herausgefischt wurden. In der vollbesetzten St. Hedwigs-Kathedrale sagte der Geschäftsführer des Gemeindehilfsbundes, Johann Hesse (Walsrode), in seiner Predigt, Christen gingen auf die Straße, damit der „lautlose Schrei“ der abgetriebenen Kinder eine Stimme bekomme. Er forderte die evangelische Kirche auf, in ihren Beratungsstellen keine Beratungsscheine mehr auszustellen, mit denen Schwangere eine Abtreibung vornehmen lassen können. „Eine Kirche, die die Kultur des Todes in den eigenen Reihen duldet und fördert, wird im Jüngsten Gericht nicht bestehen können“, sagte Hesse. Weiterlesen….

Quelle: Idea.de

Mittwoch, 15. September 2010

Gottes Apotheke: Alte Hausmittel

Gibt es ein Naturrezept gegen Kopfschmerzen? Was hilft bei geschwollenen Augenlidern? Was hat Meerrettich mit Husten zu tun? In Gesundheitsfragen kennt Hademar Bankhofer sich bestens aus. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Dressel zeigt der Medizinjournalist wie reichhaltig Gottes Apotheke an Heilmitteln ist.

Die Sendungen im September im Überblick:

Quelle: BibelTV